Ekmekçizade Ahmet Paşa Medrese

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

Anfang des 17. Jahrhunderts

STANDORT:

Fatih, İstanbul

ERBAUER:

Chefschatzmeister Ekmekçizade Ahmed Pascha

ARCHITEKT:

Unbekannt

Änderungen nach der Errichtung:
  • Im Bestandsbericht vom 2. September 1914 wurde das Bauwerk als feucht und verfallen verzeichnet; es wurde angegeben, dass der Şadırvan zusammen mit dem Dershane und siebzehn Räumen kein Wasser hatte.
  • Nach dem Brand von 1918 wurde das Bauwerk von Menschen, deren Häuser abgebrannt waren, als Unterkunft genutzt.
  • Gegen 1963 wurde das Bauwerk in einen Räumungsprozess einbezogen; in den Jahren 1966–1968 wurden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
  • Nach dem Abbruch des benachbarten Nuri-Bey-Konaks wurden das auf dem Areal errichtete Studentenwohnheim und die Medrese als Nebengebäude des Wohnheims genutzt.
Hervorstechende Merkmale:
  • Sie befindet sich im Stadtteil Vefa gegenüber der Molla-Hüsrev-Moschee.
  • Die Portiken, die den rechteckigen Hof umgeben, werden von neunzehn Marmorsäulen mit Rautenkapitellen getragen.
  • Die Portiken sind kuppelgedeckt; auch die hinter dem Hof liegenden Zellen sind mit Kuppeln überdeckt.
  • Im Süden des Hofes befindet sich ein großer kuppelgedeckter Mescid-Dershane; er wird durch zwei übereinander angeordnete Fensterreihen belichtet.
  • An die Medrese schließt sich ein kuppelgedecktes Türbe an; im Inneren des Türbes befinden sich neun Sandukas.
  • An der Ecke, an der die Hazire-Mauer und das Türbe zusammentreffen, befindet sich ein Sebil; die Einheit von Medrese, Türbe und Sebil macht den religiösen und wohltätigen Charakter des Bauwerks deutlich.