Im Bestandsbericht vom 2. September 1914 wurde das Bauwerk als feucht und verfallen verzeichnet; es wurde angegeben, dass der Şadırvan zusammen mit dem Dershane und siebzehn Räumen kein Wasser hatte.
Nach dem Brand von 1918 wurde das Bauwerk von Menschen, deren Häuser abgebrannt waren, als Unterkunft genutzt.
Gegen 1963 wurde das Bauwerk in einen Räumungsprozess einbezogen; in den Jahren 1966–1968 wurden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Nach dem Abbruch des benachbarten Nuri-Bey-Konaks wurden das auf dem Areal errichtete Studentenwohnheim und die Medrese als Nebengebäude des Wohnheims genutzt.
Hervorstechende Merkmale:
Sie befindet sich im Stadtteil Vefa gegenüber der Molla-Hüsrev-Moschee.
Die Portiken, die den rechteckigen Hof umgeben, werden von neunzehn Marmorsäulen mit Rautenkapitellen getragen.
Die Portiken sind kuppelgedeckt; auch die hinter dem Hof liegenden Zellen sind mit Kuppeln überdeckt.
Im Süden des Hofes befindet sich ein großer kuppelgedeckter Mescid-Dershane; er wird durch zwei übereinander angeordnete Fensterreihen belichtet.
An die Medrese schließt sich ein kuppelgedecktes Türbe an; im Inneren des Türbes befinden sich neun Sandukas.
An der Ecke, an der die Hazire-Mauer und das Türbe zusammentreffen, befindet sich ein Sebil; die Einheit von Medrese, Türbe und Sebil macht den religiösen und wohltätigen Charakter des Bauwerks deutlich.