1909 wurde ein Teil des Grundstücks der Medrese wegen der Straßenverbreiterungsarbeiten in der rückwärtigen Straße enteignet.
In den Aufzeichnungen von 1914 wird angegeben, dass die Medrese aktiv war.
1918 wurde die Medrese von Brandopfern zu Unterkunftszwecken genutzt.
1928 vermietete der Ständige Rat der Provinz Istanbul die Räume der Medrese.
1929 wurde das Gebäude insgesamt zur Wohnnutzung vermietet; die Räume wurden durch Untervermietung in Gebrauch genommen.
Hervorstechende Merkmale:
Moschee und Medrese teilen sich denselben Şadırvan-Hof; nach dem nach Norden geöffneten Haupteingang gelangt man über eine Treppe auf das Hofniveau.
Der Komplex sitzt mit unterschiedlichen Niveaus auf einem Gelände, das sich von Süden nach Norden und von Osten nach Westen neigt; der nördliche Teil ist der Moschee und der Medrese, der südliche Teil der Tekke vorbehalten.
Der Unterrichtsraum ist eine aus dem Baukörper der Medrese vorspringende, quadratisch geplante und kuppelgedeckte Einheit; der Haupteingang und die Treppenanlage wurden unter dem Unterrichtsraum angeordnet.
Die Medreseräume sind quadratisch geplant und kuppelgedeckt; die Räume umfassen den Hof in zwei gleichen Teilen in L-Form; vor ihnen verläuft ein mit Holz überdeckter (bleigedeckter) Revak.
An der nordwestlichen Ecke des Komplexes befindet sich ein nach außen vorspringendes Wasserreservoir; darüber liegen die Latrinen der Medrese, davor zwei Brunnen; unter den Medreseräumen reihen sich Läden.
In der gemeinsamen Eingangsinschrift ist zusammen mit dem Fertigstellungsdatum des Moschee-Medrese-Paares auch verzeichnet, dass sich an diesem Ort zuvor bereits ein Bauwerk befand.