Mit der Schließung der Medresen im Jahr 1924 endete ihre Bildungsfunktion.
1935 wurde sie instand gesetzt; es wird angegeben, dass ihr Hof mit einem verglasten Dach überdeckt wurde.
Eine Zeit lang wurde sie als Archivdepot genutzt.
In den 2010er Jahren wurden Aufmaß-, Restitutions- und Restaurierungsprojekte vorbereitet; 2013 kam im Zuge eines umfassenden Restaurierungsprozesses eine neue Nutzung auf die Tagesordnung.
Hervorstechende Merkmale:
Sie ist der Bildungsbau der Sultan-Ahmed-Moschee und ihres Külliye-Komplexes; innerhalb des Külliye-Programms nimmt sie als Einheit der „Medrese“ ihren Platz ein.
Sie ist um einen rechteckigen Hof angelegt; es wird angegeben, dass sie aus 24 Schülerzellen besteht, die den Hof umgeben.
Die Einheit des Unterrichtsraums/Gebetsraums ist als aus dem Hofbaukörper vorspringend entworfen; es wird bewertet, dass der Unterrichtsraum innerhalb der Anordnung in Richtung der Türbe angenähert wurde und dass diese Lagewahl bemerkenswert ist.
Es wird angegeben, dass der Zugang zur Medrese von der langen Seite im Nordwesten erfolgt; die hohe Zahl der Zellen wird mit ihrer Lage innerhalb eines sultanischen Külliye-Komplexes in Verbindung gebracht.
Lagebedingt befindet sie sich in der Nähe der Türbe Sultans Ahmed I. auf der Linie der Bildungsbauten im nordöstlichen Teil des Komplexes.