Der Ostflügel des Medrese-Bauwerks ist vollständig verschwunden.
Bis heute sind nur die westlichen und nördlichen Mauern erhalten geblieben.
Am Ende des Westflügels befindet sich eine Eingangöffnung mit einer Inschrift aus dem Jahr Hidschri 1197 (1783–1784).
Am Ende des Wiederaufbauprozesses der Komplex in den 1990er Jahren wurde die Moschee zwischen 1990 und 1994 neu errichtet; die Reste der Medrese wurden auf Mauerniveau bewahrt.
Hervorstechende Merkmale:
Das Bauwerk ist auch unter den Namen Vefa-Medrese und Şeyh-Vefâ-Medrese bekannt.
Es wurde so konzipiert, dass die nebeneinander gereihten, gleich großen Räume in U-Form angeordnet sind und zusammen mit der Moschee einen gemeinsamen Innenhof bilden.
Das Mauerwerk wurde in abwechselnder Folge aus einer Lage Küfeki-Stein und zwei Lagen Ziegeln mit Holzbalkenlagen ausgeführt.
An der Westwand befinden sich fünf Fenster mit Marmoreinfassung; an der Nordwand liegen im unteren Bereich eine Türöffnung und im oberen Bereich insgesamt sechs rechteckige Fensteröffnungen.