Valide-i Atik Medrese

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

1579-1580

STANDORT:

Üsküdar, İstanbul

ERBAUER:

Nurbanu Valide Sultan

ARCHITEKT:

Mimar Sinan

Änderungen nach der Errichtung:
  • 1899 wurde an der Bleideckung der Kuppel der Medrese ein Schaden festgestellt; für ihre Instandsetzung wurde ein Beschluss gefasst.
  • Es ist verzeichnet, dass sie 1960 instand gesetzt wurde.
  • Über dem Bogen des Unterrichtsraum-Portals wurde eine Inschrift mit dem Datum 1397 (1977) angebracht; diese Inschrift vermerkt, dass die Medrese eine Zeit lang als Wohnheim genutzt wurde.
Hervorstechende Merkmale:
  • Sie ist auch unter den Namen Atik-Valide-Medrese und Eski-Valide-Medrese bekannt.
  • Sie liegt nördlich der Toptaşı-Moschee und vor dem Şadırvan-Hof; da der Moscheehof auf einem höheren Niveau liegt, steigt man über eine steinerne Treppe mit 19 Stufen in den Hof der Medrese hinab.
  • Über der Treppe befindet sich ein kleiner kuppelgedeckter Raum; es wird angegeben, dass Sheikh Abdülkadir Efendi dort eine Zeit lang wohnte.
  • Sie besitzt mehrere nach außen führende Tore; außerdem ist verzeichnet, dass sich über diesen Toren keine Inschrift befindet.
  • Es wird angegeben, dass sich in der Mitte des Hofes ein marmorner Şadırvan und in der Nähe der Hofmauer der Moschee ein Brunnen befinden.
  • Vor den an drei Seiten des Hofes aufgereihten Räumen befindet sich ein kuppelgedeckter Revak; der Revak wird von 17 Marmorsäulen getragen.
  • Die Revakeinheiten werden insgesamt mit 19 Einheiten angegeben; die Zahl der Zellen beträgt insgesamt 18, während der Unterrichtsraum als eigenständiger Baukörper auf der Mittelachse des Hofes beschrieben wird.
  • Die Zellen werden durch drei Fenster belichtet; es ist verzeichnet, dass sich in den Zellen Feuerstellen und Wandschranknischen befinden.
  • Es wird angegeben, dass unter dem quadratisch geplanten Unterrichtsraum die Valide-Kethüdası-Straße verläuft; der Unterrichtsraum wird von zwei Seiten über Treppen erreicht.
  • Es wird angegeben, dass die Medrese am Ende des 16. Jahrhunderts zu den führenden Medresen Istanbuls zählte, dass dort wissenschaftliche Zusammenkünfte (dersiam) abgehalten wurden und dass Nurbanu Sultan der Medrese eine wertvolle Büchersammlung stiftete.