Es ist verzeichnet, dass das Bauwerk im 16. Jahrhundert errichtet wurde und das Datum der Stiftungsurkunde 1538 ist.
Es wird angegeben, dass die Moschee im 17. Jahrhundert während der aufeinanderfolgenden Brände in Istanbul niederbrannte und weitgehend verschwand, sodass lange Zeit nur noch ihr Grundstück übrig blieb.
Der heute sichtbare Bau wurde 1963 vollständig in Stahlbeton neu errichtet; deshalb ist das heutige Gebäude keine direkte Fortsetzung des originalen osmanischen Bauwerks, sondern ein Wiederaufbau des 20. Jahrhunderts.
Hervorstechende Merkmale:
Der heutige Bau besitzt als Ergebnis des Wiederaufbaus von 1963 ein Stahlbeton-Tragsystem; im Harim tritt eine flache Betondecke hervor.
Das Bauwerk verfügt über ein einbalkoniges Minarett; es wird überliefert, dass der Zugang zum Minarett direkt über eine Verbindung aus dem Innenraum angelegt ist.
Im Harim befinden sich eine Muezzin-Empore und eine Emporenordnung auf oberem Niveau; diese Anlage spiegelt die geschichtete Nutzung des Innenraums wider, wie sie bei kleinmaßstäblichen Stadtteilmoscheen vorkommt.
Die Verwendung vegetabiler Ornamente in den oberen Fenstern setzt innerhalb der schlichten Innenraumgestaltung gezielte Akzente der Verzierung.
Die Angabe zu dem mit dem Stifter verbundenen Friedhof zeigt, dass die Moschee nicht nur eine Gebetsfunktion besitzt, sondern auch eine Schicht des Erinnerns und Besuchens trägt.