İskender Ağa Moschee

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

16. Jahrhundert

STANDORT:

Fatih, İstanbul

ERBAUER:

İskender Ağa, einer der Yayabaşıs

Mimarı:

Unbekannt

Änderungen nach der Errichtung:
  • Es ist verzeichnet, dass das Bauwerk im 16. Jahrhundert errichtet wurde und das Datum der Stiftungsurkunde 1538 ist.
  • Es wird angegeben, dass die Moschee im 17. Jahrhundert während der aufeinanderfolgenden Brände in Istanbul niederbrannte und weitgehend verschwand, sodass lange Zeit nur noch ihr Grundstück übrig blieb.
  • Der heute sichtbare Bau wurde 1963 vollständig in Stahlbeton neu errichtet; deshalb ist das heutige Gebäude keine direkte Fortsetzung des originalen osmanischen Bauwerks, sondern ein Wiederaufbau des 20. Jahrhunderts.
Hervorstechende Merkmale:
  • Der heutige Bau besitzt als Ergebnis des Wiederaufbaus von 1963 ein Stahlbeton-Tragsystem; im Harim tritt eine flache Betondecke hervor.
  • Das Bauwerk verfügt über ein einbalkoniges Minarett; es wird überliefert, dass der Zugang zum Minarett direkt über eine Verbindung aus dem Innenraum angelegt ist.
  • Im Harim befinden sich eine Muezzin-Empore und eine Emporenordnung auf oberem Niveau; diese Anlage spiegelt die geschichtete Nutzung des Innenraums wider, wie sie bei kleinmaßstäblichen Stadtteilmoscheen vorkommt.
  • Die Verwendung vegetabiler Ornamente in den oberen Fenstern setzt innerhalb der schlichten Innenraumgestaltung gezielte Akzente der Verzierung.
  • Die Angabe zu dem mit dem Stifter verbundenen Friedhof zeigt, dass die Moschee nicht nur eine Gebetsfunktion besitzt, sondern auch eine Schicht des Erinnerns und Besuchens trägt.