İsmet Efendi Derwisch-Tekke-Moschee
HÖRFASSUNG DES INHALTS:
BAUJAHR:
1853–1854
STANDORT:
Fatih, İstanbul
ERBAUER:
Yanyalı Şeyh Mustafa İsmet Efendi
ARCHITEKT:
Unbekannt
Änderungen nach der Errichtung:
- Mit dem Ende der Tekke-Aktivitäten im Jahr 1925 blieb die Baugruppe lange Zeit ohne Pflege; die Funktion des massiven Teils, der als Tevhidhane genutzt wurde, schwächte sich ab.
- 1958 wurden nach Durchführung des offiziellen Genehmigungsverfahrens die Tevhidhane-Einheiten zusammengelegt; durch die Hinzufügung eines Minaretts und eines Son-Cemaat-Yeri wurde das Bauwerk in eine Moschee umgewandelt.
- In den 1960er Jahren wurden Reparaturen und bauliche Regelungen vorgenommen, um die Moschee für den Gottesdienst nutzbar zu machen; das Minarett wurde in Stahlbeton erneuert beziehungsweise neu errichtet (mit einem Balkon).
- 1992 wurde im Rahmen der Umgebungsgestaltung in den nördlichen Abschnitt der Hofmauer eingegriffen; in diesem Prozess verschwanden einige mit der Mauer verbundene Elemente.
Hervorstechende Merkmale:
- Das Bauwerk wird als ein Gebetsraum mit massivem Mauerwerk und quadratischem Grundriss beschrieben; es wird angegeben, dass in der oberen Überdeckung eine Ordnung hervortritt, die den Eindruck einer Halbkuppel vermittelt, sowie ein mit Ziegeln gedecktes Dach.
- Im Harim ist der Mihrab in die Wand eingetieft angelegt; Minbar und Predigtkanzel sind als Holzelemente beschrieben.
- Die Frauenempore bildet innerhalb einer mit dem Son-Cemaat-Yeri verbundenen Übergangsordnung die durch zeitgenössische Eingriffe geformte innere Raumschicht des Bauwerks.
- Die Fensteröffnungen sind im Harim je nach Himmelsrichtung in unterschiedlicher Zahl angeordnet; die Belichtung des Innenraums lässt sich an dieser Verteilung ablesen.
- Da sich die Moschee innerhalb des Tekke-Areals befindet, wird sie zusammen mit einem weiten Hof und Friedhof gedacht; diese Hofordnung schafft einen starken architektonischen Rahmen, der den Gebetsraum aus einem Einzelbau herauslöst und in ein Ganzes aus „Hof + Friedhof + Gebet“ verwandelt.
- Dass sie zu den frühen Zentren der Geschichte der Khalwatiyya in Istanbul gehört, bietet einen historischen Hintergrund, der es ermöglicht, die Architektur des Bauwerks in Beziehung zum Tekke-Programm mit Tevhidhane, Harem, Selamlık und ähnlichen Einheiten zu lesen.