Änderungen nach dem Bau
Die Moschee wurde 1655 von Abbas Ağa errichtet, der zwischen 1668 und 1670 als Darüssaade Ağası, der für den Harem zuständige Amtsträger, diente.
Es wird vermutet, wenn auch nicht mit Sicherheit, dass der Bau von Mustafa Ağa bin Abdülmennan, dem damaligen Chefarchitekten des Hofarchitektenkorps, ausgeführt wurde.
1834 wurde die Moschee auf Anordnung Sultan Mahmuds II. umfassend instand gesetzt.
Während der Regierungszeit Sultan Abdülhamids II. wurden die Moschee und das Minarett repariert; außerdem wurde für das Moscheepersonal ein hölzernes Dienstgebäude hinzugefügt.
1944 wurde das Gebäude dem Amt für landwirtschaftliche Erzeugnisse übertragen und eine Zeit lang als Mehllager genutzt.
Durch verschiedene Restaurierungen im 20. Jahrhundert erhielt es seine heutige Gestalt.
Besondere Merkmale
Der Bau wurde auf Mauern aus behauenem Stein errichtet und besitzt ein mit Ziegeln gedecktes Holzdach.
Er gehört zu den seltenen Moscheen mit einer Sultansloge.
Neben der Moschee befindet sich ein Brunnen aus dem Jahr 1669.
Das Viertel, in dem sich die Moschee befindet, wurde im Laufe der Zeit als Abbasağa-Viertel bekannt.
Der Innenraum besitzt eine Holzdecke und enthält geometrische Verzierungen, vergoldete Motive sowie elegante Beispiele osmanischer Holzkunst.
Das Minarett der Moschee erhebt sich auf einem quadratischen Sockel, besitzt einen zylindrischen Schaft und einen einzelnen Balkon.

