Änderungen nach dem Bau
Die ursprüngliche Errichtung erfolgte in den Jahren 1537-38 (944) durch den Wohltäter Mehmet Ağa
Im Jahr 1605 (1012 nach Hidschra) wurde sie von Arakiyeci Hacı Cafer Çelebi erneuert
In den 1760er-Jahren wurde sie durch Seyyit Mehmet Emin Ağa durch das Hinzufügen einer Kanzel (Minber) von einem Gebetsraum (Mescid) in eine Moschee umgewandelt
Im Jahr 1996 wurden durch Spenden von Wohltätern Anbauten hinzugefügt, wobei das steinerne Minarett einstürzte
Im Jahr 2018 wurde eine umfassende Restaurierung durchgeführt, nach der sie wieder für den Gottesdienst geöffnet wurde
Den Aufzeichnungen zufolge wurde sie in der Zeit von Sultan Mahmud II. (1251/1835) „nahezu neu errichtet“, wobei eine Kanzel (Minber) ergänzt und die Stiftung vervollständigt wurde.
Besondere Merkmale
Es handelt sich um ein kleines zweigeschossiges Gotteshaus mit Mauerwerksbau, dessen Dach mit einem Betonverbund verstärkt ist
Der hölzerne Vorbau (Son Cemaat Yeri) ruht auf vier gemauerten Wänden
Das Minarett mit einem Balkon (Şerefe) wurde später mit Zement verputzt, die Brüstung des Balkons besteht aus einem Eisenzaun
Die Kanzel (Minber) und der Predigtstuhl (Kürsü) sind aus Holz gefertigt; der Innenraum ist schlicht und funktional gehalten
Im Hof gibt es drei Waschplätze für die rituelle Gebetswaschung (Wudu), die über eine Pumpe mit Wasser versorgt werden
Das Grab von Arakiyeci Hacı Cafer Çelebi, einem der Stifter, befindet sich im Innenhof der Moschee und trägt eine Inschrift aus dem Jahr 1603
Zur baulichen Entwicklung der Moschee haben bei der Ersterrichtung sowie bei den späteren Restaurierungen verschiedene Personen (wie Nefise Hatun und Seyyit Mehmet Emin Ağa) beigetragen, indem sie zum Beispiel eine Kanzel (Minber) stifteten oder die Einkünfte der Stiftung regelten
Gegenüber der Moschee befindet sich der Abbas Ağa Brunnen aus dem Jahr 1669
"Arakiyye" ist ein Filzstoff, der durch das Schlagen von Schaf- oder Kamelwolle hergestellt wird; Cafer Çelebi, der die Moschee erneuerte, war in diesem Handwerk tätig und erhielt daher den Beinamen "Arakiyeci".
Die Bezeichnungen „Divitçiler Camii“ (Moschee der Schreibgerätehersteller) und „Takkeci Mescidi“ (Moschee der Mützenmacher) hängen mit den traditionellen Handwerksberufen der Umgebung zusammen (wie der Herstellung von Schreibutensilien oder Kopfbedeckungen).

