Es ist bekannt, dass das Bauwerk gegen Ende des 19. Jahrhunderts infolge der in Istanbul auftretenden Erdbeben und Brände in erheblichem Maß beschädigt wurde.
Die lange Zeit vernachlässigte Moschee verfiel im Lauf der Zeit und konnte nur noch mit ihren Resten bestehen bleiben.
Im Rahmen der im Jahr 2021 begonnenen Arbeiten wurden Aufmaß-, Restitutions- und Rekonstruktionsprojekte der Moschee vorbereitet und vom Denkmalschutzrat genehmigt.
Durch die durchgeführten Grabungs- und Restaurierungsarbeiten wurden die ursprünglichen Grenzen und architektonischen Merkmale des Bauwerks festgestellt, und die Moschee wurde wiederhergestellt.
Heute wird sie als Gebetsraum genutzt, was ihre ursprüngliche Funktion ist.
Hervorstechende Merkmale:
Die Moschee wurde von Mustafa Efendi errichtet, der in der osmanischen Finanzverwaltung tätig war und den Titel „Arpa Emini“ trug; er war für die Versorgung der Palastställe verantwortlich.
Das Bauwerk gehört zu den kleinmaßstäblichen Nachbarschaftsmoscheen und spiegelt das schlichte und funktionale Architekturverständnis der frühen osmanischen Zeit wider.
Beim Bau wurden Bruchstein und Ziegel verwendet; diese Technik zeigt die verbreitete Bautradition der Epoche.
Obwohl das Bauwerk lange Zeit in verfallenem Zustand blieb, wurden durch die durchgeführten Restaurierungen das ursprüngliche Planschema und der architektonische Charakter weitgehend bewahrt.
Die Arpa Emini Moschee war in dem Viertel, in dem sie sich befindet, im Lauf der Geschichte ein wichtiger Teil des religiösen und sozialen Lebens.