Aschkenasische Synagoge

Aschkenasische Synagoge

Baujahr
1900
Auftraggeber
Aschkenasische Gemeinschaft österreichischer Herkunft
Architekt
G. J. Cornaro
Standort
Beyoğlu
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Änderungen nach dem Bau

  1. An der Stelle, an der sich die Synagoge befindet, wurde nach dem Brand von 1866 eine hölzerne Synagoge errichtet.

  2. Mit dem Firman von Sultan Abdülhamid II. aus dem Jahr 1900 wurde die Genehmigung für eine neue Synagoge anstelle der früheren Holzbauten erteilt; der neue Bau wurde feierlich für den Gottesdienst eröffnet.

  3. Aron ha-Kodeş und die Bima wurden 1904 erneuert beziehungsweise hinzugefügt.

Besondere Merkmale

  • Das Bauwerk wurde auch unter den Namen „Yüksekkaldırım Aschkenasische Synagoge“ und „Österreichischer Tempel“ geführt.

  • Es besitzt eine prächtige Außenfassade im europäischen Stil.

  • Der aus Ebenholz gefertigte Aron ha-Kodeş und die Bima sind die charakteristischen Innenraumelemente des Bauwerks.

  • Die Frauenempore (Azara) wurde in zwei getrennten Bereichen angeordnet; sie ist kreisförmig gestaltet, und die Sitzordnung konzentriert sich auf die Vorderfassade.

  • Das Bauwerk gehört in der Nähe des Galata-Turms zu den hervorstechenden Beispielen unter den in Istanbul weiterhin aktiven aschkenasischen Synagogen.

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