Der Bau wurde 1529 von Avcı Başı Mehmet Bey errichtet und diente im Laufe der Zeit als Stadtteilmoschee dem örtlichen Gottesdienst.
Im 19. Jahrhundert ließ Sultan Mahmud II. nach der Entdeckung des Grabes des Sahabi Şa’be Hazretleri in der Umgebung hier eine Türbe errichten und erneuerte in derselben Zeit die Avcı-Bey-Moschee.
Der 1929 ohne Personal gelassene Bau wurde 1933 von der Vakıflar Müdürlüğü an Abbruchunternehmer verkauft und abgerissen.
In den 1950er Jahren wurden auch die letzten verbliebenen Mauerreste beseitigt, und die Spur des Baus verschwand für lange Zeit faktisch.
Mit der in den 2020er Jahren durchgeführten Restaurierung wurde die Moschee wiederhergestellt und zum Gottesdienst geöffnet. Die Wiederaufbauarbeiten wurden um 2022 abgeschlossen.
Hervorstechende Merkmale:
Die Avcı-Bey-Moschee ist eine der traditionellen Stadtteilmeschiden Istanbuls, die ins 16. Jahrhundert datieren.
Auch wenn der Bau im Laufe der Zeit stark beschädigt wurde, ist er in historischen Quellen nicht nur als „Eğrikapı-Meschid“ erwähnt, sondern auch im lokalen Stadtteilleben als wichtiger Gebetsort bekannt.
Dass das Grab des Sahabi Şa’be Hazretleri bei der Erneuerung in der Nähe gefunden wurde, bildet eine historische Schicht, die den spirituellen und kulturellen Zusammenhang um die Moschee bereichert.
Die Restaurierungsarbeiten im 21. Jahrhundert zielten darauf ab, die historische Identität des Baus sowohl im Grundriss als auch im Erscheinungsbild wiederzubeleben.