Änderungen nach dem Bau
Nach dem Brand wurde mit einem Ferman aus dem Jahr 1623 ein Besitz- und Instandsetzungsdokument für die Reparatur ausgestellt.
Das Bauwerk brannte im Jahr 1640 ab.
Die Kirche und ihre Nebengebäude wurden 1686 an das Katharinenkloster auf dem Sinai übergeben; mit Hilfe der Russen wurden sie wieder aufgebaut.
Das Bauwerk erlitt 1730 erneut einen Brand; es wurde von Nikeforos aus Kreta wieder errichtet.
Die Inschriften der Kirche bestätigen, dass das Bauwerk zu Beginn des 18. Jahrhunderts und im 19. Jahrhundert instand gesetzt wurde.
1974 wurde es als zu schützendes altes Bauwerk eingestuft; in den 1980er Jahren blieb es infolge der Abbrüche in seiner Umgebung mitten auf einer freien Fläche stehen.
Die hölzerne Treppe der Galerie wurde im Oktober 2010 erneuert.
Besondere Merkmale
Die Kirche ist ein Metochion-Bau, der als die Istanbuler Vertretung des Katharinenklosters auf dem Sinai genutzt wird.
Das Bauwerk ist Johannes dem Täufer geweiht; es ist auch unter den Namen Tur-i-Sina-Kirche und Balatkapı-Ioannes-Prodromos-Metochion-Kirche bekannt.
Die Kirche wird an bestimmten Festtagen (an den Tagen des Johannes des Täufers und der Heiligen Katharina) für den Gottesdienst geöffnet.
Die Anlage umfasst zusammen mit der Kirche eine Bibliothek, ein Priesterhaus/Gästehaus und eine heilige Quelle; die heilige Quelle und der Brunnen befinden sich im südöstlichen Seitenschiff.
Das Bauwerk wurde in einer dreischiffigen Basilikaordnung errichtet; das Mittelschiff wird durch acht Säulen von den Seitenschiffen getrennt.
An den Wänden befinden sich Vogelhäuser; dieses Detail steht mit der in der osmanischen Geographie verbreiteten Tradition der Vogelhäuser in Verbindung.
Die Darstellung einer Hand über dem Portal wird heute im Garten des griechisch-orthodoxen Patriarchats in Fener aufbewahrt.
Richtung
Surp Hovhannes Armenische Kirche
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