Änderungen nach dem Bau
Nach dem Brand des Exarchatshauses in Ortaköy zog das Bulgarische Exarchat in ein Herrenhaus in Şişli um.
Am 15. Mai 1907 wurde in Şişli, in der Umgebung des Bulgarischen Krankenhauses, ein Genehmigungsverfahren für den Erwerb eines Grundstücks/Gebäudes für das Exarchat durchgeführt; das bis heute genutzte Herrenhaus wurde für 20.000 Lira gekauft, und die Exarchatsfunktion wurde in diesem Bauwerk fortgeführt.
Besondere Merkmale
Die Kirche gehört der Stiftung der Bulgarischen Exarchats-Orthodoxen Kirche.
Das Bauwerk wird auch als „Gebäude des Bulgarischen Exarchats“ bezeichnet.
Im Innenraum ist das Zimmer des Exarchen Josif originalgetreu erhalten; der Ferman Sultan Abdülaziz’, mit dem die Bulgaren als eigene bulgarische Kirche anerkannt wurden, wird im Gebäude aufbewahrt.
An der Decke des zweiten Obergeschosses befinden sich Deckenmalereien, die Ajwasowski zugeschrieben werden.
Die Anlage gehört zu den Bauwerken, die mit dem religiösen und administrativen Zentrum der bulgarischen Gemeinde in Istanbul in Verbindung gebracht werden.

