Änderungen nach dem Bau
Während der Regierungszeit von Sultan I. Mahmud wurde in den Jahren 1750–1751 in der Nähe der Moschee eine Grundschule durch Süleyman Ağa, einen der Waffenträger des Sultans, erbaut
Bereits 1636 ließ Großwesir Bayram Paşa eine Kanzel (Minber) hinzufügen – eine der frühesten Ergänzungen am ursprünglichen Bauwerk
Die Moschee konnte durch zahlreiche Instandhaltungen im Laufe der Geschichte erhalten bleiben und wurde zusammen mit dem angrenzenden Hamam sowie den umliegenden Bauwerken mehrfach restauriert und neu geordnet.
Besondere Merkmale
Die Moschee verfügt über ein Minarett mit einem Schaft (Şerefe); das Fundament des Minaretts besteht aus behauenem Stein, der Schaft ist mit Zement verputzt
Der Grundriss ist annähernd quadratisch, die Wände bestehen aus Bruchsteinmauerwerk, das Dach ist aus Holz gefertigt. Die Gebetsnische (Mihrab) tritt nach außen hervor; Kanzel (Minber) und Predigtstuhl (Kürsü) bestehen aus Holz
Von der Decke hängt ein großer rechteckiger Kronleuchter für Öllampen, der den Beleuchtungsstil der frühen osmanischen Zeit widerspiegelt
Im kleinen Grabfeld (Hazire) im Innenhof befinden sich die Gräber ehemaliger Imame der Moschee. In unmittelbarer Nähe deuten ein antiker Totengebetsstein (Musalla taşı) sowie ein Sarkophagfragment darauf hin, dass sich hier einst ein Tempel aus byzantinischer Zeit befand
Unweit der Moschee befindet sich das Bulgurlu Hamamı, das 1618 von Aziz Mahmud Hüdayi Efendi erbaut wurde
Das Viertel entwickelte sich rund um die Moschee und das Hamam und wuchs im Laufe der Zeit. Die von Süleyman Ağa errichtete Vorschule (Sıbyan Mektebi) war dabei ein wichtiges Element zur Stärkung des sozialen Gefüges rund um die Moschee.

