Camcılar Moschee
HÖRFASSUNG DES INHALTS:
BAUJAHR:
1494
STANDORT:
Fatih, İstanbul
ERBAUER:
Scheich Hussein bin Scheich Hasan
ARCHITEKT:
Unbekannt
Änderungen nach der Errichtung:
- Die Moschee wurde erstmals 1494 von Scheich Hüseyin bin Scheich Hasan mit dem Titel Gureba-i Yemin Ağası errichtet; das Bauwerk wurde anfangs als „Moschee des Agha der Garip Yiğitler“ bezeichnet und erhielt später den Namen „Camcılar-Moschee“.
- Die Minbar des Bauwerks wurde von Osman Efendi gestiftet, und damit wurde es für den Gottesdienst in eine Moschee umgewandelt.
- Im großen Brand von Aksaray im Jahr 1783 brannte die Moschee ab und wurde noch im selben Jahr wiederhergestellt.
- Für das Bauwerk, das beim erneuten Brand im Jahr 1831 beschädigt wurde, wurde die Einbeziehung der Stiftungsressource in die Stiftungsverwaltung sichergestellt, und es wurden Arbeiten zu seinem Wiederaufbau durchgeführt.
- In den Aufzeichnungen ist verzeichnet, dass das Bauwerk nach dem Erdbeben von 1894 noch im selben Jahr von Hacı Mustafa Ağa in einer seiner architektonischen Stilprägung entsprechenden Weise neu errichtet wurde; in dieser Zeit wurde es in einer zweigeschossigen Form mit Mauerwerkswänden und Holzdach neu gestaltet.
- Das Bauwerk, das ab 1948 lange Zeit ohne Beauftragung und ohne Verwalter blieb, wurde 1957 unter dem Vorwand von Straßenverbreiterungsarbeiten beseitigt.
- In den 2020er Jahren wurden Restaurierungsarbeiten begonnen; obwohl es im weiteren Verlauf mit negativen Umständen wie einem Brand konfrontiert war, trat es erneut in einen Prozess der Wiederherstellung und Wiedereröffnung für den Gottesdienst ein.
Hervorstechende Merkmale:
- Die Camcılar-Moschee ist eines der nachbarschaftsmaßstäblichen Gebetshäuser aus der frühen osmanischen Zeit, das sich im Bezirk Fatih in der Umgebung des Aksaray-Platzes befindet.
- Da das Bauwerk in einem Gebiet liegt, das historisch mit Handelswegen und Handwerkersiedlungen verbunden war, steht es in direkter Beziehung zur sozialen und wirtschaftlichen Struktur seines Umfelds.
- Auf Grundlage der heute vorliegenden Daten ist zu erkennen, dass die Moschee ein schlichtes Planverständnis besitzt, das die traditionelle osmanische Mescid-Architektur mit Mauerwerkswänden und Holzdach widerspiegelt.
- Dass sie durch das Hinzufügen einer Minbar in eine Moschee umgewandelt wurde, ist insofern von Bedeutung, als es zeigt, dass sich das Bauwerk von der Identität einer Nachbarschaftsmoschee zu einer weiter gefassten Gebetsfunktion entwickelte.
- Die Camcılar-Moschee wird als eines der symbolischen Gebetshäuser bewertet, die in ihrer Umgebung die frühosmanische Siedlungsordnung repräsentieren.