Die Inschrift über dem Moscheetor gibt das Baujahr mit 1132 (1719–1720) an und verweist darauf, dass das Bauwerk zugleich eine Medrese und ein Dar al-Hadith ist.
Es ist verzeichnet, dass die Moschee und die Medrese 1720 vollendet wurden und am 22. Mai 1720 eine Eröffnungszeremonie stattfand.
In der Liste vom 2. September 1914 wird angegeben, dass die Medrese siebzehn Räume und drei nachträglich errichtete Baracken besaß; ferner wird vermerkt, dass die Räume hinsichtlich Belüftung und Besonnung günstig waren.
In den Jahren 1959–1960 wurde das Bauwerk von der Generaldirektion der Stiftungen restauriert; in diesem Prozess wurden die Zwischenräume der Portiken mit Glasabschlüssen geschlossen.
Hervorstechende Merkmale:
Die Külliye wird durch eine Grundrissanlage beschrieben, die an der Hauptstraße mit den Bestandteilen Moschee, Medrese, Bibliothek, Sebil, Brunnen und Basar eingerichtet wurde.
Die Medrese wurde mit der Funktion eines Dar al-Hadith entworfen.
Zwei Seiten des Hofes werden von Portiken und den dahinter liegenden kuppelgedeckten Zellen umgeben; es ist verzeichnet, dass die Medrese dreizehn kuppelgedeckte Räume besaß.
Die drei Räume in der Sebil-Reihe haben einen rechteckigen Grundriss und sind mit Spiegelgewölben überdeckt; es wird angegeben, dass sich vor diesen drei Räumen kein Portikus befand.
Im Medrese-Teil ist verzeichnet, dass sich am Ende eines schmalen Korridors in der linken Ecke drei Toiletten befanden.