Alallah El-Yemani
Profilübersicht

Hervorstechende Eigenschaften
es-Seyyid Abdullah bin Hüseyin, dessen Geburtsdatum nicht festgestellt werden konnte, war ein Hasenî-Seyyid aus Sanʿa im Jemen. Die Bezeichnung *Hasenî* wird für Familien verwendet, die ihre Abstammung auf Hasan ibn Ali zurückführen. Auch die zayditsche Imamats-Tradition im Jemen entwickelte sich historisch weitgehend innerhalb solcher Seyyid-Familien.
Sein genealogischer Stammbaum verbindet Abdullah Efendi mit dem Umfeld der jemenitischen Imame, die den Ehrentitel „el-Mütevekkil Alâllah“ trugen. Die zayditischen Imame des Jemen waren nicht nur religiöse, sondern zugleich auch politische Autoritäten. Die Regionen um Sanʿa und Nordjemen bildeten über Jahrhunderte hinweg die wichtigsten Zentren dieser Tradition. Abdullah Efendi gehört zu den bemerkenswerten Persönlichkeiten, die auf dem Gräberhof (Hazire) der Fatih-Moschee bestattet sind, da sein Grab die Erinnerung an die aus Sanʿa stammenden Seyyid- und Imamfamilien des Jemen bewahrt.
Die zayditische Präsenz im Jemen erhielt gegen Ende des 9. Jahrhunderts eine politische Dimension, als Yahyâ b. Hüseyin, ein Nachkomme von Hasan ibn Ali, in den Jemen kam. In den folgenden Jahrhunderten wurde diese Tradition durch die Imamfamilien in den Regionen von Sanʿa und Saʿda fortgeführt.
Seyyid Abdullah bin Hüseyin verstarb am 20. Cemaziyelevvel 1333 (4. April 1915) und wurde auf dem Gräberhof (Hazire) der Fatih-Moschee beigesetzt.

Inschrift
Er ist der Lebendige, der Ewige. „Jede Seele wird den Tod kosten.“ (Ankabut 57) Dies ist das Grab des verstorbenen Abdullah, Sohn des verstorbenen Seyyid Halil Hüseyin aus Sana'a im Jemen, abstammend von Imam al-Mutawakkil Alallah. Eine Fatiha für ihn und seine Ehefrau. 4. April 1915.
Eine Fatiha für seine/ihre Seele