Hüseyin Rüşdi Efendi
Profilübersicht

Hervorstechende Eigenschaften
Das Geburtsdatum von Hüseyin Rüşdî Efendi ist nicht bekannt. Er gehörte zu den Staatsbeamten der späten osmanischen Zeit und war Mitglied des Kassationsgerichtshofes (Mahkeme-i Temyiz).
Der Mahkeme-i Temyiz war das oberste Rechtsmittelgericht des osmanischen Justizwesens und fungierte als höchste Instanz für die Nizamiye-Gerichte. Diese Institution wurde 1868 unter dem Namen Dîvân-ı Ahkâm-ı Adliye gegründet und erhielt durch die Reform vom 18. Juni 1879 die Bezeichnung Mahkeme-i Temyiz. In der Republikzeit wurde sie unter dem Namen Yargıtay weitergeführt.
Hüseyin Rüşdî Efendi verstarb im Jahr 1316 nach dem Hidschri-Kalender (1898 n. Chr.) und wurde auf dem Gräberhof (Hazire) der Fatih-Moschee beigesetzt.
Die Grabstele von Hüseyin Rüşdî Efendi trägt die Signatur von Mısrîzâde Ali Rıza. Mısrîzâde Ali Rıza Efendi, ein Meister der Ta‘lik-Schrift, war der Sohn von Seyyid Mehmed Rif‘at Mısrî. Er verfasste die Inschriften zahlreicher Grabsteine auf verschiedenen Friedhöfen Istanbuls.

Inschrift
Allah genügt; alles andere ist eitler Wunsch. Dies ist der Ort, an dem der verstorbene Hüseyin Rüşdi Efendi, einer der hochrangigen Staatsmänner und Mitglieder des Kassationsgerichts, im ewigen Schlaf ruht. Fatiha. Jahr 1898. Geschrieben vom Kalligrafen Mısrîzade Ali Rıza.
Eine Fatiha für seine/ihre Seele