Mehmed Hüsameddin Bey
Profilübersicht

Hervorstechende Eigenschaften
eburtsdatum unbekannt. Mehmed Hüsameddin Bey war der Sohn von Mehmed Burhaneddin Bey, der in der zivilen Verwaltungsbürokratie (Mülkiye) des späten Osmanischen Reiches tätig war.
Die Kommission Me’mûrîn-i Mülkiye, in der Mehmed Burhaneddin Bey tätig war, gehörte zu den zentralen Institutionen, die für die Ernennung, Versetzung, Entlassung, Beförderung und Personalakten der Staatsbeamten zuständig waren. Im Jahr 1896 wurde die Me’mûrîn-i Mülkiye Kommission als Nachfolgeinstitution der Sicill-i Ahvâl Kommission gegründet. Nach der Zweiten Konstitutionellen Periode (II. Meşrutiyet) wurde diese Struktur wieder aufgehoben und innerhalb des Innenministeriums (Dahiliye Nezareti) erneut eine Sicill-i Ahvâl-Abteilung eingerichtet.
Das Vukuat Kalemi war eine Dienststelle, in der Veränderungen im beruflichen Werdegang von Beamten sowie deren Personalakten und dienstliche Vorgänge dokumentiert und nachverfolgt wurden. Die Bezeichnung „Mümeyyiz“ bezeichnete dabei einen ranghöheren Beamten, der für die Kontrolle von Schriftstücken, Registern und Verwaltungsverfahren innerhalb einer Behörde verantwortlich war.
Über das Leben von Mehmed Hüsameddin Bey selbst konnten keine näheren Informationen festgestellt werden. Er verstarb im Jahr 1325 nach der Hidschra (1907 n. Chr.) und wurde in der Hazire der Fatih-Moschee beigesetzt.

Inschrift
Er ist der Schöpfer, der Ewige. Dies ist das Grab von Mehmed Hüsameddin Bey, Sohn von Mehmed Burhaneddin Bey, Prüfer im Ereignisbüro der Kommission für Zivilbeamte. 1907.
Eine Fatiha für seine/ihre Seele