İbrahim Subaşı
Profilübersicht

Hervorstechende Eigenschaften
İbrahim Subaşı wurde 1926 im Bezirk Niksar in Tokat geboren. Seine erste Ausbildung sowie die grundlegenden Kenntnisse der religiösen Wissenschaften erhielt er in seiner Heimatstadt bei Dursun Gümen Hoca. Im Jahr 1953 kam er nach Istanbul und studierte über viele Jahre bei bedeutenden Gelehrten seiner Zeit, darunter Ömer Nasuhi Bilmen, Bekir Haki Efendi, Ermenekli Saffet Efendi und Abdurrahman Güzelyazıcı.
Seine berufliche Laufbahn begann er im Dienst der Moscheen. Er war als Imam und Prediger in mehreren großen Moscheen Istanbuls tätig, darunter die İsmailağa-Moschee, die Haydar Kaptanpaşa-Moschee, die Kamer Hatun-Moschee in Beyoğlu sowie die Große Moschee von Kasımpaşa. Später arbeitete er in Karacabey (Bursa) und in Şile (Istanbul) und war viele Jahre lang Prediger (Vaiz) sowie stellvertretender Islamischer Rechtsgelehrter im Bezirk Fatih. Obwohl er 1982 in den Ruhestand trat, blieb er weiterhin aktiv in Unterricht, Gesprächskreisen und religiösen Versammlungen.
İbrahim Subaşı gehörte zu den Gelehrten, die das klassische osmanisch-islamische Bildungserbe in der Republikzeit fortführten. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Ausbildung zahlreicher Schüler aus dem Umfeld der Diyanet und der Universitäten. Er wurde insbesondere für seine Kenntnis klassischer Quellen, seine Bücherliebe und seine Unterstützung von Forschern geschätzt.
Ein bedeutender Teil seiner Arbeit bestand in der Übertragung und Herausgabe klassischer religiöser Werke in die moderne türkische Sprache. Dazu gehören seine Übersetzung von „Hulâsatü’l-Beyân fî Tefsîri’l-Kur’ân“, seine Beiträge zu „Usûl-i Fıkıh Dersleri“ von Ali Haydar Efendi sowie seine Arbeiten zu einigen Traktaten von İmam Birgivî.
İbrahim Subaşı verstarb am 6. Februar 2012 in Istanbul. Nach dem Totengebet in der Fatih-Moschee wurde er in der Hazire der Fatih-Moschee beigesetzt.
