Mahmud Cemaleddin Efendi

Profilübersicht

Geburt/Tod1875 / 1915
FunktionIslamischer Rechtsgelehrter / Hochschuldozent
Nummer des Gräberhofs181
Anhören
-0:00

Hervorstechende Eigenschaften

  • Mahmud Cemaleddin Efendi wurde 1875 in Ünye geboren und gehörte zu den Gelehrten und Juristen, die im Umfeld der osmanischen Gelehrten- und Rechtskreise der Spätzeit des Osmanischen Reiches ausgebildet wurden.

  • Im Jahr 1895 schloss er die Mekteb-i Kuzât als Jahrgangsbester ab und wurde dafür mit der Goldenen Bildungsmedaille ausgezeichnet. Die Mekteb-i Kuzât war eine Ausbildungsinstitution für Kadis und Naibs, die eine auf Islamische Rechtswissenschaft und gerichtlichen Verfahrensregeln basierende Ausbildung für den Dienst in der Scharia-Gerichtsbarkeit anbot.

  • Die berufliche Laufbahn Mahmud Cemaleddin Efendis führte ihn von verschiedenen Naib-Posten in den Provinzen bis in die höheren Justizkreise Istanbuls. Er war unter anderem als Naib in Bolu, Suşehri, Erbaa, Karakilise, Niksar und zahlreichen weiteren Orten tätig.

  • Mahmud Cemaleddin Efendi, der auch als Müderris und Fakih bekannt war, verstarb im Jahr 1334 nach dem Hidschri-Kalender (1915 n. Chr.) und wurde auf dem Gräberhof (Hazire) der Fatih-Moschee beigesetzt.

Inschrift

Der verstorbene Mahmud Cemaleddin, Madrasa-Professor und Rechtsgelehrter aus Ünye, Mitglied des Kassationsgerichts. 1292–1334. Fatiha.

Eine Fatiha für seine/ihre Seele