Mahmud Cemaleddin Efendi
Profilübersicht

Hervorstechende Eigenschaften
Mahmud Cemaleddin Efendi wurde 1875 in Ünye geboren und gehörte zu den Gelehrten und Juristen, die im Umfeld der osmanischen Gelehrten- und Rechtskreise der Spätzeit des Osmanischen Reiches ausgebildet wurden.
Im Jahr 1895 schloss er die Mekteb-i Kuzât als Jahrgangsbester ab und wurde dafür mit der Goldenen Bildungsmedaille ausgezeichnet. Die Mekteb-i Kuzât war eine Ausbildungsinstitution für Kadis und Naibs, die eine auf Islamische Rechtswissenschaft und gerichtlichen Verfahrensregeln basierende Ausbildung für den Dienst in der Scharia-Gerichtsbarkeit anbot.
Die berufliche Laufbahn Mahmud Cemaleddin Efendis führte ihn von verschiedenen Naib-Posten in den Provinzen bis in die höheren Justizkreise Istanbuls. Er war unter anderem als Naib in Bolu, Suşehri, Erbaa, Karakilise, Niksar und zahlreichen weiteren Orten tätig.
Mahmud Cemaleddin Efendi, der auch als Müderris und Fakih bekannt war, verstarb im Jahr 1334 nach dem Hidschri-Kalender (1915 n. Chr.) und wurde auf dem Gräberhof (Hazire) der Fatih-Moschee beigesetzt.

Inschrift
Der verstorbene Mahmud Cemaleddin, Madrasa-Professor und Rechtsgelehrter aus Ünye, Mitglied des Kassationsgerichts. 1292–1334. Fatiha.
Eine Fatiha für seine/ihre Seele