Änderungen nach dem Bau
Die Gebetsstätte, die Fatih Sultan Mehmed nach seiner Rückkehr von einem Feldzug errichten ließ, wurde im Jahr 1965 unter der Leitung des Vereins für Erhalt und Pflege und durch Spenden der Bevölkerung in eine Moschee umgewandelt
Aus den Aufzeichnungen geht hervor, dass die Moschee dem Stiftungsvermögen von Fatih Sultan Mehmed zugehörig ist
Nach dem Erdbeben von 1809 wurde sie auf Befehl von Großwesir Yusuf Ziya Pascha repariert
Laut einer kaiserlichen Verfügung aus dem Jahr 1865 wurden für die Instandsetzung der Moschee 52.234,5 Kuruş aufgewendet
Nach den Schäden durch das Istanbuler Erdbeben von 1894 wurde die Moschee auf Veranlassung von Sultan Abdülhamid II. restauriert
Im Rahmen von Erweiterungsarbeiten im Jahr 1967 wurde das alte Bauwerk abgerissen und in Stahlbetonbauweise neu errichtet, wobei auch ein größeres Minarett hinzugefügt wurde.
Besondere Merkmale
Es handelt sich um einen rechteckigen Baukörper, der in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet ist
Der Zugang erfolgt über die West- und Ostfassade
Der Haupteingang befindet sich im Süden und wird über einen offenen Vorraum betreten, der mit dem Innenhof verbunden ist
Der für Frauen vorgesehene Gebetsbereich befindet sich auf der Empore des letzten Gebetsraums
Die Gebetsnische (Mihrab) an der Südwand des Gebetsraums (Harim) besteht aus Marmor und ist mit Muqarnas-Verzierungen geschmückt
Die Kanzel (Minber) und der Predigtstuhl (Kürsü) sind mit Fliesen verkleidet
Die Wände des Gebetsraums sind bis zu einer Höhe von etwa einem Meter mit Fliesen versehen
Der Sockel des Minaretts besteht aus Quaderstein und wird als Teil der ursprünglichen Bauweise angesehen
Nach der Renovierung im Jahr 1967 wurde das Minarett erhöht
Der Schaft des Minaretts ist mit Rillen und Zickzack-Mustern verziert
Zu beiden Seiten der Gebetsnische im Süden sowie an der Nord- und Ostfassade befinden sich Rundbogenfenster mit Schlussstein
Im Obergeschoss befindet sich die Frauenempore, und an der Nordwand ist ein Raum für den Koranunterricht untergebracht
Die Moschee und ihre Nebengebäude besitzen ein Walmdach, das mit Ziegeln gedeckt ist
An der Südostfassade der Moschee befinden sich zwei originale Inschriften aus dem 19. Jahrhundert.
Richtung
İranlılar Moschee
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