Der Komplex wurde beim Brand von 1782 zerstört; noch im selben Zeitraum wurde er instand gesetzt.
Nach dem Brand von 1908 verfiel die Umgebung; das Bauwerk wurde wieder in einen nutzbaren Zustand versetzt.
In den Jahren 1943–1944 wurde es instand gesetzt; das Bauwerk wurde für die Funktion eines Stadtmuseums eingerichtet.
Später wurde es als Karikatur- und Humor-Museum gestaltet; nach den Diskussionen über die Schließung des Museums im Jahr 1994 blieb das Bauwerk in seiner Museumsfunktion erhalten.
Seit 2014 wird das Bauwerk für Bildungs- und Kulturaktivitäten genutzt.
Hervorstechende Merkmale:
Der Komplex besteht aus Medrese, Türbe und Sebil.
Das Bauwerk gehört zu den frühen Beispielen kleiner Komplexe, die ohne Anbindung an eine Moschee ausschließlich medresezentriert errichtet wurden.
Im äußeren Hof befinden sich ein polygonal geplantes Türbe und ein Sebil; im Hof liegt ein kleines Hazire aus Gräbern.
Im inneren Hof gibt es Portiken, die auf Marmorsäulen mit Rautenkapitellen ruhen, sowie darum angeordnete Studentenzellen; auf der Eingangsachse befindet sich ein quadratisch geplanter, kuppelgedeckter Mescid-Dershane.
Der Şadırvan in der Mitte des Hofes wurde bei der Instandsetzung von 1943–1944 errichtet; seine Existenz in der ersten Bauphase ist nicht sicher.
Die sehr nahe Lage am Bozdoğan-Wasserbogen hat die Feuchtigkeitsprobleme des Bauwerks verstärkt.
In der Stiftungsurkunde wird die Medrese als Bau mit 17 Zellen beschrieben; die Studenten lesen jeden Morgen nach dem Gebet den Koran für die Seele des Stifters.
Zur Eröffnung der Medrese und zur Ernennung des ersten Müderris gibt es ein poetisches Werk von Şehnâmeci Seyyid Lokman.