Änderungen nach dem Bau
Nach der historischen Inschrift der Külliye, zu der die Moschee gehört, wurde sie 1745 errichtet. Dieselbe Inschrift besagt, dass die Külliye an der Stelle einer älteren Moschee erbaut wurde.
Das Bauwerk, das in den Quellen als „Ağa-Moschee“ verzeichnet ist, wurde zwischen 1826 und 1839 von Sultan Mahmud II. instand gesetzt.
1986 wurde der Hofbereich der Moschee vollständig verändert; dabei wurden ein unterirdischer Şadırvan und Toiletten angelegt, die nicht zur Ordnung und Architektur der Külliye passen.
Die Moschee und die Külliye, zu der sie gehört, erhielten nach einer umfassenden Restaurierung im Jahr 2010 ihre heutige Gestalt.
Besondere Merkmale
Sie besitzt einen quadratisch angelegten Innenraum, den Harim, sowie eine bleigedeckte Kuppel auf polygonaler Basis. Da sie auf abschüssigem Gelände errichtet wurde, befinden sich im Untergeschoss Läden und ein Sebil.
Sie besitzt drei Vorhallen und vier Kuppeln sowie erhöhte Spitzbögen, die in der osmanischen Architektur selten vorkommen.
Die auf Marmorsäulen ruhende Empore hat einen Holzboden; östlich davon befindet sich die Sultansloge. Der Minber ist aus Holz, der Mihrab mit Kalemişi-Verzierungen geschmückt.
Die Bücher aus der Bibliothek der Moschee wurden in die Süleymaniye-Bibliothek überführt.
Der zu diesem Bau gehörende Sebil, der den Barockstil in vollkommener Weise widerspiegelt, ist aus Marmor gefertigt und besitzt breite hölzerne Dachüberstände. Die Fenster sind nach innen geschwungen gestaltet.
Am Eingangstor der Moschee befindet sich die original erhaltene Tughra Sultan Mahmuds II.
Hacı Beşir Ağa, der zwischen 1717 und 1746 dreißig Jahre lang ununterbrochen die Leitung des osmanischen Harems innehatte, wurde zu einer der mächtigsten und einflussreichsten Persönlichkeiten des Palastes.

