Hacı İlyas Moschee
HÖRFASSUNG DES INHALTS:
BAUJAHR:
16. Jahrhundert (geschätzt)
STANDORT:
Fatih, İstanbul
ERBAUER:
Hacı İlyas
ARCHITEKT:
Unbekannt
Änderungen nach der Errichtung:
- Die Hacı-İlyas-Moschee ist in den Archiven als ein Bauwerk verzeichnet, das auch unter dem Namen „Alaca Moschee“ bekannt ist und in das 16. Jahrhundert datiert wird.
- Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierte das Bauwerk nicht mehr; es wird angegeben, dass der Ort über viele Jahre nur noch durch den Minarettsockel und einen Wasserbrunnen bekannt war.
- Im Wiederherstellungsprozess wurden durch archäologische Grabungen und Dokumentationsarbeiten Elemente wie Spuren der Außenmauern, Fensteröffnungen und der originale Ziegelboden freigelegt; außerdem wurde die Existenz eines zweiten Wasserbrunnens festgestellt.
- Im Licht dieser Befunde wurde das Bauwerk unter Wahrung seines originalen Grundrisses und unter Beachtung traditioneller Techniken neu errichtet; es wurde bekanntgegeben, dass es am 5. Mai 2025 wieder für den Gottesdienst eröffnet wurde.
Hervorstechende Merkmale:
- Dass das Bauwerk auch unter dem Namen „Alaca Moschee“ bekannt ist, zeigt, dass es zu den historischen Gebetsbauten gehört, die im Stadtteilgedächtnis der Umgebung von Yedikule unter mehreren Namen fortleben.
- Es wird betont, dass der Wiederherstellungsprozess nicht nur eine allgemeine Rekonstruktion war, sondern mit einem datenbasierten Ansatz der Wiedererrichtung durchgeführt wurde, der auf der Auswertung von Grabungsbefunden wie Mauerresten, Fensteröffnungen und Ziegelboden beruhte.
- Die mit dem Bauwerk verbundenen Wasserelemente, nämlich Wasserbrunnen, von denen mindestens einer bekannt war und ein zweiter bei den Grabungen festgestellt wurde, sind wichtige Hinweise, die die Schicht der Wasser- und Wasch-Infrastruktur sichtbar machen, wie sie bei kleinmaßstäblichen Stadtteilmoscheen vorkommt.
- Die Angabe, dass sich das Grab des Stifters Hacı İlyas in der Friedhofsanlage der nahegelegenen Hacı-Evhad-Moschee befindet, ist eine bemerkenswerte Information, die zeigt, dass das Bauwerk nicht nur mit dem Gottesdienst, sondern auch mit der umgebenden Geographie des Besuchs und Erinnerns verbunden ist.