Änderungen nach dem Bau
Die Synagoge wurde 1904 zum Pessachfest in Betrieb genommen; die offizielle Eröffnung fand am 1. April 1904 statt.
Da der erste Bau mit dem Anwachsen der sommerlichen Gemeinde unzureichend geworden war, wurde er 1921 abgerissen und das heutige Bauwerk errichtet.
Das Bauwerk wurde mit dem Erlass vom 3. August 1906 als der jüdischen Gemeinschaft vorbehaltenes Gotteshaus festgelegt.
Die Synagoge wurde 1985 einer allgemeinen Instandsetzung und Wartung unterzogen.
Die Sitzreihen und Sitze der Sitzordnung wurden 1998 erneuert.
Das mit der Synagoge verbundene Wohngebäude wurde 2010 als Kulturzentrum erneuert.
Besondere Merkmale
Das Bauwerk wird auch unter dem Namen „Büyükada-Synagoge“ genannt.
Die Synagoge wurde unter dem Namen „Hesed Le Avraam“ benannt, was „Abrahams Güte“ bedeutet, um Avram Arslan Efendi Fresko zu ehren, der das Grundstück stiftete.
Das Bauwerk weist maurische und orientalisierende Stilmerkmale auf.
Die Synagoge verfügt über eine Kapazität von etwa 450 Sitzplätzen für Männer und 180 Sitzplätzen für Frauen.
Das Bauwerk ist in den Sommermonaten zwischen den Feiertagen Schawuot und Sukkot für den Gottesdienst geöffnet.
Die Synagoge ist auch Gastgeberin von Hochzeitszeremonien.

