Änderungen nach dem Bau
1883 wurde in Cağaloğlu auf dem Arif-Paşa-Grundstück, das damals dem Ministerium für Bildungswesen gehörte, mit dem Bau begonnen.
Wie aus der Tughra Sultan Abdülhamids II. am Eingangstor hervorgeht, wurde das Gebäude 1884 (Hidschri 1302) als zweigeschossiger Mauerwerksbau entworfen und fertiggestellt.
Die Schule, die mit der Funktion eröffnet wurde, den im Außenministerium tätigen Schreibern (Bab-ı Ali Hariciye Kalemi) Sprachen zu lehren, wurde 1892 in eine Rechtsschule umgewandelt.
Das Gebäude, das nacheinander für Bildungszwecke wie das Physik- und Chemielabor des Darülfünun, die Lehrerschule und die Schule der Schönen Künste genutzt wurde, gilt als historisches Denkmal ersten Grades.
Besondere Merkmale
Die historischen Wurzeln der Schule reichen bis zum Übersetzungsbüro der Hohen Pforte von 1821 und zur ersten 1866 eröffneten Sprachschule zurück.
Das Gebäude der „Sprachschule“, das heute als Hüsamettin Yivlik Berufliches und Technisches Anatolisches Gymnasium für traditionelle türkische Künste genutzt wird, wird durch seine zweigeschossige Mauerwerksmasse und seinen neoklassischen Fassadencharakter definiert.
Im unteren Geschoss zeigt sich eine Fensterordnung mit Rundbögen, im oberen Geschoss eine Fensterordnung mit gedrückten Bögen.
Zu den Absolventen der Schule, an der einer der bedeutenden Namen unserer Kunstgeschichte, der Maler İbrahim Çallı, als Lehrer tätig war, gehören Namen wie Mahmut Cüda und Elif Naci.
Richtung
Cağaloğlu Anatolisches Gymnasium
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