İmam Hanı Moschee

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

1505

STANDORT:

Fatih, İstanbul

ERBAUER:

Horasanlı Seyyid Ahi Durmuş Baba

ARCHITEKT:

Unbekannt

Änderungen nach der Errichtung:
  • Mit dem Hinweis auf den Eintrag, der im Inschriften-/Grabsteintext das Datum H. 911 / 1505 enthält, wird die Moschee als ein Bauwerk genannt, das in das frühe 16. Jahrhundert datiert wird.
  • Die umgebende Struktur, in der die Moschee ursprünglich gegründet wurde, veränderte sich im Laufe der Zeit; infolge der später errichteten Han-Struktur, die die Moschee umschloss, blieb der Gebetsraum innerhalb des Han-Hofes.
  • Die Reparaturen und Umgestaltungen des Han im Laufe der Zeit verringerten die öffentliche Sichtbarkeit der Moschee; das Bauwerk stand unter einem Umgebungsdruck, der es zeitweise auch für Nutzungen außerhalb seines eigentlichen Zwecks anfällig machte.
  • In jüngeren Feststellungen wird angegeben, dass die Moschee geschlossen ist.
  • Datierte und detaillierte Aufzeichnungen über die Reparatureingriffe, die die Moschee durchlaufen hat, sind begrenzt.
Hervorstechende Merkmale:
  • Dass sich die Moschee in einem Han-Hof befindet, unterscheidet sie vom klassischen Typ der „zwischen den Stadtvierteln liegenden Moschee“; Gebetsraum und Handels-/Han-Nutzung bestehen im selben Hof nebeneinander.
  • Dass das Bauwerk über einige Stufen erreicht wird, ist ein räumliches Detail, das die Beziehung zwischen dem Hofniveau und dem Gebetsraum verdeutlicht.
  • Das im selben Hof befindliche und mit dem Stifter verbundene Grab verleiht der Moschee eine Schicht von „Gottesdienst + Besuch/Erinnerung“; die Datums- und Identitätsangabe auf dem Grab gehört zu den Elementen, die das Gedächtnis des Bauwerks unmittelbar tragen.
  • Der Brunnen und die Wasserbauten mit Inschriften im Hof machen es möglich, die Moschee nicht nur als Gebetsort, sondern zugleich auch in der Logik eines kleinen Komplexes wahrzunehmen, der den Wasser- und Waschbedarf des Alltags deckt.
  • Dass die Namen „İmam Hanı“, „Camili Han“ und „Ahi Durmuş Baba“ gleichzeitig im Umlauf sind, zeigt, dass das Bauwerk im städtischen Gedächtnis ein mit mehreren Namen lebender und in unterschiedlichen Zusammenhängen genannter Gebetsort ist.