Änderungen nach dem Bau
Die Synagoge wurde 1862 nach innergemeindlichen Streitigkeiten in Galata von einer sich abspaltenden Gruppe, die mehrheitlich italienischer Staatsangehörigkeit war, innerhalb einer eigenen Gemeindestruktur organisiert.
Das Grundstück, auf dem sich die Synagoge heute befindet, wurde gekauft, und das Bauwerk wurde 1885 hier errichtet.
Der ursprüngliche Bau wurde abgerissen; 1931 wurde an derselben Stelle das neue, heute bestehende Synagogengebäude errichtet.
Das Bauwerk wurde 1980 und 1998 instand gesetzt.
Besondere Merkmale
Das Bauwerk ist auch unter dem Namen „Kal de los Frankos“ bekannt.
Die Synagoge befindet sich nördlich des Goldenen Horns in der historischen Siedlung im Umfeld von Galata.
Der Architekturstil weist einen neo-gotischen / gotisch-revivalistischen Charakter auf.
Die Synagoge wurde über viele Jahre hinweg als kultureller Mittelpunkt genutzt, und zwar mit den freitagabendlichen Minha-Gedola-Predigten und Konferenzen, die in den 12 Wochen vor Pessach veranstaltet wurden.
Seit 1999 hat sich die Tradition etabliert, die Schawuot-Feiern jedes Jahr in dieser Synagoge abzuhalten.

