Kapı Ağası Moschee

Kapı Ağası Moschee

Baujahr
1553
Auftraggeber
Babüssaade Ağası Mahmut Ağa (Hochrangiger Hofbeamter)
Architekt
Mimar Sinan
Standort
Fatih
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Änderungen nach dem Bau

  1. Wurde bei Bränden in den Jahren 1766 und 1825 beschädigt und anschließend wiederaufgebaut.

  2. Nach dem Hocapaşa-Brand im Jahr 1895 erneut renoviert.

  3. Im Jahr 2024 wurde die Mauer des Friedhofs restauriert, die Grabsteine gereinigt und die Bepflanzung des Geländes neu gestaltet.

Besondere Merkmale

  • Die Moschee wurde als zweigeschossiges Gebäude mit einem Ziegeldach errichtet.

  • Vom Straßenniveau gelangt man über einige Stufen in den Vorhof (Son Cemaat Yeri), von wo aus auch die obere Gebetsgalerie betreten werden kann.

  • Vom Vorhof führt eine Tür in den Hauptgebetsraum.

  • Die Decke ist flach und – wie die Kanzel (Minber) – aus Holz gefertigt. Ursprünglich wird jedoch vermutet, dass die Moschee eine Kuppel hatte. Die Kanzel ist aus Holz.

  • Sie ist auch unter den Namen Ağa Camii oder Mahmut Ağa Camii bekannt.

  • Rechts und links der Gebetsnische (Mihrab) befinden sich jeweils ein langes Fenster, während in den Seitenwänden je drei lange Fenster eingelassen sind.

  • Im Keller gibt es große, fensterlose Kammern, die als Lagerräume genutzt wurden.

  • Die Wände bestehen aus behauenem Stein und sind von außen verputzt.

  • Das rechts gelegene, einbalkonige Minarett ist aus Ziegeln gefertigt.

  • Der Stifter der Moschee ist im Friedhof beigesetzt. Der außerhalb der Moschee, am Straßenrand gelegene Friedhof erstreckt sich über ein rechteckiges Gelände, in dem sich überwiegend Grabsteine befinden. Es gibt zwölf verschiedene Grabsteine in zylindrischer, spitz zulaufender und mit einer Haube versehener Form.

  • Die Moschee wurde als kleines Külliye mit einer Medrese, einer Grundschule und einem Brunnen errichtet. Von der Medrese und der Grundschule ist heute nichts mehr erhalten. Geht man in die dahinterliegende Straße, sieht man die Fenster des gewölbten Kellergeschosses. Da diese jedoch mit Ziegeln zugemauert wurden, ist der Keller nicht mehr sichtbar.

  • Die Bauinschrift der Moschee ist auf Persisch verfasst und gibt das Baujahr 1553 an.

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