Die Kaptan-Sinan-Pascha-Moschee ist ein im 16. Jahrhundert errichteter Gebetsbau im Maßstab des Stadtviertels.
Beim Brand von 1915 brannte das Bauwerk vollständig ab, und die originale Moschee ist nicht bis heute erhalten geblieben.
Mit dem Verschwinden des originalen Bauwerks wurde das Gelände lange Zeit nicht mehr als Moschee genutzt, und das Bauwerk ging physisch verloren.
Die heute sichtbare Moschee wurde in der Neuzeit in derselben Gegend neu errichtet, um die Erinnerung an das originale Bauwerk fortzuführen.
Der heutige Bau ist keine unmittelbar bewahrte Fortsetzung der historischen Moschee, sondern ein im 20. bis 21. Jahrhundert neu errichteter Gebetsbau.
Hervorstechende Merkmale:
Das Bauwerk ist im Volk auch unter dem Namen „Kaptan Sinan Moschee“ bekannt.
Die heutige Moschee besitzt einen quadratischen Grundriss und repräsentiert den Typus der kleinmaßstäblichen Stadtteilmoschee.
Die obere Überdeckungsordnung hat den Charakter einer Holzdecke; diese Wahl erzeugt im Innenraum eine schlichte und klar lesbare Raumwirkung.
Das Minarett des Bauwerks ist mit einem Balkon angelegt und weist ein Höhenverhältnis auf, das mit dem Maßstab der Baumasse im Einklang steht.
Mit dem Wiederaufbau wurde das Bauwerk zu einer heutigen Stadtteilmoschee, die die in ihrer Umgebung unterbrochene Kontinuität des Gottesdienstes neu herstellt.