Die Tekke wurde von Scheich Hafız Mehmed Aziz Efendi als ein Zweig der Raûfi-Âsitâne in Üsküdar gegründet.
Hafız Mehmed Efendi stellte 1761 seine Stiftungsurkunde aus und stiftete sein Haus in Karacaburun als Khalwati-Tekke.
Die Tekke verschwand und wurde ein zweites Mal neu errichtet; das Datum und der Stifter dieses zweiten Baus konnten nicht festgestellt werden.
1932–1933 wurde die Tekke wegen der Straßenverbreiterung abgebrochen; die Hazire ist bis heute erhalten geblieben.
Der zur Tekke gehörende Haremlik-Bereich wurde in den 1930er Jahren verkauft; der zu diesem Bereich gehörende Holzbau wurde abgetragen, und eine Zeit lang wurde nur sein Erdgeschoss als Laden genutzt.
Das Grundstück der Tekke wurde 2012 von der Generaldirektion der Stiftungen an die Stadtverwaltung von Beykoz vermietet; 2018 wurden Restitutions- und Rekonstruktionsarbeiten begonnen, und bis 2021 wurden die Rekonstruktion der Tekke und die Restaurierung der Hazire abgeschlossen.
Hervorstechende Merkmale:
Der Bau wird in den Quellen auch unter den Namen „Hafız Mehmed Efendi-Tekke“, „Raûfi-Tekke“, „Scheich Hafız Efendi-Tekke“ und „Raûfi Efendi-Tekke“ erwähnt.
Die Tariqah-Zugehörigkeit der Tekke ist der Raûfilik-Zweig innerhalb der Ramazaniyye-Abzweigung der Khalwatiyya; diese Identität verortet die Tekke im Halveti-Dergah-Netz entlang des Bosporus.
In der Hazire der Tekke befindet sich das Grab von Hafız Mehmed Efendi (1794), einem der Scheichs der Tekke; die Grabsteininschrift und der Halveti-Tac sind verzeichnet.
Für das Tekke-Grundstück und die Hazire liegt ein Beschluss als zu schützendes Kulturgut vor; die Größe des Stiftungsgrundstücks und die Flurstückangaben sind in den Quellen enthalten.