Katholische Kirche Mariä Geburt

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

1866

STANDORT:

Sarıyer, İstanbul

ERBAUER:

Franziskaner-Konventualpatres

ARCHITEKT:

Giovanni Battista, Domenico Pulgher, Ianco und Pellegrini

Änderungen nach der Errichtung:
  • Anstelle der ersten Holzkirche von 1815 wurde 1866 von den Franziskanerpatres eine steinerne/Mauerwerkskirche errichtet, die der „Geburt Mariens“ geweiht war.
  • Während des Ersten Weltkriegs (1915–1918) blieb die Kirche geschlossen und wurde als Suppenküche für muslimische Kinder genutzt; nach dem Krieg wurde sie wieder für den Gottesdienst geöffnet.
  • Das Bauwerk wurde bis in die 1960er Jahre als Priesterseminar genutzt.
  • 1985 wurde das Bauwerk an die Fokolar-Bewegung übergeben; 1999 wurde es dem Orden der Franziskaner-Konventualen Minderbrüder (O.F.M. Conv.) zurückgegeben.
  • Der Glockenturm wurde später errichtet.
Hervorstechende Merkmale:
  • Die Kirche gehört zur lateinisch-katholischen Kirche.
  • Das Bauwerk ist auch unter dem Namen „Santa Maria Lateinisch-katholische Kirche“ bekannt.
  • Die Kirche weist Stilmerkmale des Barock und der Neogotik auf.
  • An der Fassade befinden sich ein Rosenfenster und zwei große Fenster; an den Türen befinden sich zwei Engelsfiguren.
  • Die drei Gemälde im Innenraum wurden nach Abschluss des Baus von Giuseppe Carta angefertigt; das vierte Gemälde wurde vom Franziskanerpater Pasquale Sarullo gemalt.
  • Links am Eingang befindet sich das Taufbecken; die Treppen auf der rechten Seite führen zum Balkon/ zum Marmorchor.
  • Die Orgel von 1914 ist heute funktionsfähig.