In der Medrese entstand eine Bibliothek; das Stiftungssiegel von 1682–1683 zeigt die Auflage, dass die Bücher „in seiner eigenen Medrese“ studiert werden sollten.
Im 20. Jahrhundert entstanden auf dem Grundstück der Medrese in verschiedenen Perioden neuzeitliche Bauten; das Grundstück wurde durch Enteignungsverfahren der Generaldirektion der Stiftungen freigeräumt.
Mit dem Protokoll vom 22.03.2016 wurde der Prozess der Wiederherstellung eingeleitet.
Mit dem Beschluss des Denkmalrats vom 01.03.2019 wurde das Wiederherstellungsprojekt genehmigt.
Auf der Tagesordnung des Denkmalrats vom 08.06.2022 stand das statische Projekt und die Bewertung einer Fassadenalternative für das „Bildungs- und Kulturzentrum“.
Hervorstechende Merkmale:
Das Grab des Stifters befindet sich innerhalb der Medrese.
Es ist anhand von Stiftungssiegeln und Stiftungsregistern nachvollziehbar, dass eine der Medrese zugewiesene Bibliothek vorhanden war.
Der Wiederherstellungsprozess ist ein offizieller Vorgang, der durch die Entscheidungen der Stiftungsverwaltung und des Denkmalrats durchgeführt wird.