Kefevi Moschee

Kefevi Moschee

Baujahr
9. Jahrhundert
Auftraggeber
Unbekannt
Architekt
Unbekannt
Standort
Fatih
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Änderungen nach dem Bau

  1. Ursprünglich gehörte sie zu den Nebengebäuden eines byzantinischen Klosters. Nach der Eroberung der Krim wurde sie katholischen Auswanderern aus Kefe zugewiesen und von ihnen als Kirche genutzt. Es wird vermutet, dass sie Teil des Manuil-Klosters war.

  2. Im 16. Jahrhundert wurde sie auf Wunsch von Murad IV. in eine Moschee umgewandelt.

  3. Der Name Kefevi (Kırımlı) stammt von einer unbekannten Person, die das Gebäude zur Moschee umgebaut hat.

  4. Großwesir Hekimoğlu Ali Paşa ließ um das Jahr 1700 eine Kanzel (Minber) einbauen.

  5. In den 1970er Jahren wurde sie von der Stiftungsverwaltung gemeinsam mit dem Minarett restauriert.

  6. 2012 wurde ein neues Waschhaus errichtet.

Besondere Merkmale

  • Die Kefevi Moschee, auch bekannt als Aziz-Noel-Baba-Katholische Kirche oder Manuil-Kloster, ist ein langgestrecktes Gebäude, das in Nord-Süd-Richtung verläuft. Es wurde aus fünf Reihen grober Steine und drei Reihen Ziegel errichtet. Ursprünglich verfügte es über Seitenschiffe entlang der Längsseiten, wovon heute noch Spuren zu erkennen sind. Das westliche Seitenschiff wurde beim Umbau zur Moschee in den Vorhof des Gebetsraums integriert.

  • Im Inneren und Äußeren des Gebäudes sind keine byzantinischen oder späteren lateinischen Verzierungen zu finden.

  • Beim Umbau zur Moschee wurde in der Mitte der Ostwand eine Gebetsnische (Mihrab) errichtet und daneben ein Minarett gebaut.

  • Bis zur Restaurierung 1970 hatte das Minarett eine ungewöhnliche Form mit einem Vordach, das von dünnen Säulen getragen wurde. Dieses wurde später entfernt, wodurch ein Gebetsraum mit hohem Dach entstand.

  • Der Vorraum der Moschee wurde niedriger und aus Holz errichtet; zudem wurde eine Galerie für Frauen hinzugefügt.

  • Das Minarett befindet sich auf der linken Seite, seine Gurtgesimse, Treppenverbindungen und das Geländer des Balkons bestehen aus Stein.

  • Die Moschee besitzt zwei Gebetsnischen, eine aus Marmor, die andere aus kunstvoll verziertem Keramik.

  • Die ursprünglich hölzerne Kanzel (Minber) wurde durch eine Betonkonstruktion ersetzt.

  • Der Haupteingang der Moschee ist über eine hohe Treppe erreichbar, während der zweite Eingang ebenerdig liegt.

  • Eine Inschrift über der Tür mit dem Vers „Wenn du ein Liebender bist, tritt mit Leib und Seele ein / Bist du ein Verderber, dann kehre an der Schwelle um.“ ist heute leider nicht mehr vorhanden.

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