Änderungen nach dem Bau
An dem Ort, an dem sich heute die Moschee befindet, standen zuvor die Tekke (Sufi-Zentrum) und das Mescid (kleine Moschee) von Şeyh Selami Ali Efendi
Diese Tekke wurde von dem Sufi Şeyh Selami Ali Efendi errichtet
Nach seinem Tod wurde er ebenfalls hier bestattet
Damad Mehmed Paşazade İzzet Ali Paşa ließ dem Mescid der Tekke eine Kanzel (Minber) hinzufügen und unterstützte die Stiftung finanziell
Zwischen 1912 und 1917 wurde ein großer Teil der Tekke zerstört, und die hölzernen Nebenbauten, die in der Republikzeit dem Verfall preisgegeben waren, verschwanden im Laufe der Zeit vollständig
Das historische Bauwerk stand viele Jahre lang ungenutzt und diente zeitweise sogar als Freiluftkino
Im Jahr 1968 wurde die Moschee durch wohltätige Spender originalgetreu wieder aufgebaut.
Besondere Merkmale
Es ist bekannt, dass in der Tekke mittwochs Zeremonien abgehalten wurden
Nach den Aufzeichnungen des Cemalettin Server Revnakoğlu Archivs fanden zudem montags- und freitagabends weitere Zeremonien statt
Der erste Scheich (Sufi-Meister) der Tekke war ihr Gründer, Selami Ali Efendi
Die Tekke wird dem Haşimiyye-Zweig des Celvetiyye-Ordens (Sufi-Orden) zugerechnet
Im Zentrum des gepflegten Friedhofs der Tekke befindet sich das Grab von Selami Ali Efendi
Dieses offene Grabmal, das von einem Eisenzaun umgeben ist, gehört zu den meistbesuchten Pilgerstätten Istanbuls
Die Moschee wurde aus Quaderstein erbaut und spiegelt die klassische osmanische Minarettform wider
Das Fundament ist breit und quadratisch angelegt, während das Bauwerk nach oben hin schmaler wird
Die Kanzel ist mit Muqarnas-Reihen (ornamentalen Stalaktiten) verziert, und der Schaft ragt deutlich hervor
Das Dach ist geneigt und mit Ziegeln gedeckt.

