Maktul Mustafa Paşa Derwisch-Tekke

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

1753

STANDORT:

Eyüpsultan, İstanbul

ERBAUER:

Çorlulu Köse Bahir Mustafa Pascha

ARCHITEKT:

Unbekannt

Änderungen nach der Errichtung:
  • 1774 wurde im Garten der Moschee eine Naqshbandi-Tekke errichtet.
  • In der Zeit Mahmuds II. blieb die Reparatur des Moschee-Tevhidhane-Bereichs weitgehend auf die Ausschmückung beschränkt; in derselben Zeit wurde auch der Haremlik-Bereich überarbeitet.
  • Beim Erdbeben von 1894 wurde der Moschee-Tevhidhane-Bereich schwer beschädigt; die Kuppel stürzte ein und das Minarett brach bis unter den Şerefe-Balkon ab.
  • Zur Beseitigung der Erdbebenschäden wurde der Bau in den Jahren 1897 und 1906 repariert.
  • Nach der Schließung der Tekken und Zaviyen im Jahr 1925 blieb der Bau verlassen und verfiel rasch.
  • 1935 wurden die Moschee-Tevhidhane, der Selamlık, die Derwischzellen und der Şadırvan abgebrochen; die ruinösen Teile wurden eine Zeit lang als Gecekondu genutzt.
  • In den Jahren 1997–1998 wurde der Bau von der Stadtverwaltung von Istanbul originalgetreu wieder errichtet.
Hervorstechende Merkmale:
  • Sie ist auch unter dem Namen Tekke des Maktul-Mustafa-Pascha-Komplexes bekannt.
  • Die Tekke ist eine Naqshbandi-Tekke, die 1753 im außerhalb der Stadtmauern gelegenen Gebiet Otakçılar gegründet wurde.
  • Ihr Stifter Çorlulu Köse Bahir Mustafa Pascha wurde 1765 hingerichtet; sein abgetrennter Kopf wurde in der von ihm gestifteten Naqshbandi-Tekke beigesetzt.
  • Die im 19. Jahrhundert innerhalb der Tekke gegründete Druckerei ermöglichte zwischen 1862 und 1880 den Druck zahlreicher Werke.
  • Nach dem Wiederaufbau dient der Tevhidhane-Bereich als Moschee.