Änderungen nach dem Bau
Die Kirche brannte beim Brand vom 25. April 1696 ab, wurde neu errichtet und am 14. September 1698 wieder für den Gottesdienst geöffnet.
Die Kirche brannte 1731 erneut ab, wurde neu errichtet und am 1. Oktober 1734 wieder für den Gottesdienst geöffnet.
Das Bauwerk wurde 1840 in der Regierungszeit Sultan Abdülmecids von Grund auf erneuert; die bis heute erhaltene Hauptmasse entstand infolge dieser Erneuerung.
Im Februar 1924 wurde das Bauwerk als Zentrum des Türkisch-Orthodoxen Patriarchats in Galata genutzt.
Besondere Merkmale
Die Kirche gehört zum Unabhängigen Türkisch-Orthodoxen Patriarchat.
Das Bauwerk wurde auch unter den Namen „Kefeli-Kirche“ und „Zentrale Marienkirche“ bezeichnet.
In den Quellen ist verzeichnet, dass die Kirche eine Gründungstradition besitzt, die mit der aus Kaffa (Kefe) auf der Krim stammenden Urum-Gemeinde in Verbindung gebracht wird.
Das Bauwerk ist der Heiligen Maria geweiht; in der ostkirchlichen Tradition wurde diese Widmung mit dem Namen „Panayia“ ausgedrückt.
In der Quelle ist vermerkt, dass sich im nördlichen Schiff der Kirche die Ikone der „Hodogetria-Maria“ befand.
Es wird angegeben, dass die 1475 aus Kefe nach Istanbul gekommene Urum-Gemeinde während der nach der Eroberung Istanbuls einsetzenden Migrationen für die von ihr mitgebrachte Schwarze-Maria-Ikone eine Kirche errichtete und dass die Kirche aus diesem Grund den Namen Marienkirche erhielt.

