Nişancı Mehmetpaşa Moschee

Nişancı Mehmetpaşa Moschee

Baujahr
1475
Auftraggeber
Karamani Nişancı Mehmet Paşa (der letzte Großwesir von Fatih Sultan Mehmet)
Architekt
Unbekannt
Standort
Fatih
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Änderungen nach dem Bau

  1. Die Moschee wurde infolge eines Erdbebens in den späteren Jahren vollständig zerstört.

  2. Im 19. Jahrhundert wurde sie mit Steinmauern neu errichtet und mit Zement verputzt.

  3. Das Dach wurde mit Ziegeln gedeckt.

  4. In späteren Jahren wurde an der Westwand der Moschee ein zweigeschossiges Holzgebäude mit rechteckigen Fenstern angebaut. Dieses Gebäude wurde zunächst als Wohnquartier für den Imam und den Muezzin genutzt, jedoch später aufgrund der wachsenden Gemeinde in die Moschee integriert.

  5. Das Obergeschoss wurde als separater Bereich für Frauen eingerichtet und mit der Hauptmoschee verbunden.

  6. Der Vorraum für die letzte Gebetsreihe befindet sich ebenfalls in diesem Bereich.

  7. Vor diesem Gebäude wurde ein kleiner verglaster Eingangsbereich hinzugefügt.

  8. Das Minarett befindet sich zwischen den beiden Gebäuden.

Besondere Merkmale

  • Mit Ausnahme der Westseite verfügt das Gebäude an allen vier Seiten über hohe Fenster im Barockstil.

  • Der obere Teil der Fenster beginnt als Halbkreis und bildet an der oberen Mitte einen kleineren Halbkreis.

  • Die Gebetsnische (Mihrab) besteht aus Marmor, die Kanzel (Minber) und der Predigtstuhl (Kürsü) sind aus Holz gefertigt.

  • Die Decke ist aus Holz mit Querstreben gefertigt und weiß gestrichen.

  • Die Gebetsnische (Mihrab) wurde im 19. Jahrhundert hinzugefügt.

  • Die Innenwände sind grün gestrichen.

  • Das Minarett mit einem einzigen Balkon wurde aus behauenen Steinen errichtet, sein Sockel ist quadratisch, der Schaft zylindrisch.

  • Links vom Eingangstor des Hofes befinden sich die Toiletten, an deren Wand die Waschplätze für die rituelle Waschung angebracht sind.

  • Mehmet Paşa stammte aus der Familie von Mevlana Celaleddin Rumi und wurde im Jahr 1481, als Fatih Sultan Mehmet Han verstarb, von den Janitscharen ermordet.

  • Er ist auf dem Moscheehof begraben.

  • Im Stiftungsregister ist die Moschee unter dem Namen „Arif Çelebioğlu Nişancı Mehmet Paşa“ vermerkt (der Name Çelebioğlu weist darauf hin, dass er aus der Familie von Mevlana stammt).

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