Die Zwischenräume der Revake und einige Nischen wurden im Laufe der Nutzung mit verglasten Einbauten geschlossen.
Die Medrese und das angrenzende Imaret werden heute als Internats-Korankurs genutzt.
Es wird angegeben, dass die Wände der Medrese im Zuge der Restaurierungsprozesse entsprechend den genehmigten Projekten erhöht wurden.
Hervorstechende Merkmale:
Die Medrese und das Imaret befinden sich im äußeren Hof in Qibla-Richtung; ihre Inschriften geben an, dass sie 1755 errichtet wurden.
Sie ist quadratisch geplant und besteht um einen von Revaken umgebenen Hof aus zwölf Schülerzellen unterschiedlicher Größe und einem Unterrichtsraum.
Die Räume sind mit Kuppeln gedeckt; in der Mitte der Nordfassade befindet sich die Tür, und gegenüber der Tür liegt der Unterrichtsraum.
Im Meşk-Raum, für den in der Stiftungsurkunde Schreibunterricht vorgeschrieben ist, übten die Kalligraphen Abdullah Zühdi und Arif Efendi aus Filibe viele Jahre lang Kalligraphie.
Der barocke Stil des Komplexes zeigt sich in der Medrese in einer schlichteren Form.