Änderungen nach dem Bau
1918 wurde das Bauwerk als Osmanisch-Englische Schule genutzt.
1935 wurde das Bauwerk in ein türkisches Kolleg umgewandelt.
1940 wurde das Bauwerk als staatliche Schule unter dem Namen „11. Grundschule“ genutzt.
1950 erhielt das Bauwerk den Namen „Osmangazi“ und diente mit dem Status einer Grundschule dem Unterricht.
Mit Beschluss vom 19.06.1981 wurde es als unbewegliches Kulturgut eingetragen, das geschützt werden muss.
Mit Beschluss vom 20.07.2006 wurde die Schutzgruppe des Bauwerks als 2. Gruppe festgelegt.
2013 wurde das unbewegliche Gut in Stiftungseigentum überführt und mit Stand vom 28.11.2013 an die Provinzdirektion für nationale Bildung Istanbul vermietet.
Mit Beschluss vom 07.01.2014 wurde das Restaurierungsprojekt als geeignet befunden; mit Beschluss vom 12.07.2018 wurde das Aufmaß-, Restitutions- und Restaurierungsprojekt für die Kalemişi-Ausstattung als geeignet befunden.
In der Bekanntmachung vom 02.08.2017 wurde mitgeteilt, dass eine Ausschreibung zur Verlegung der Schüler in andere Schulen durchgeführt werde.
Besondere Merkmale
Das Bauwerk ist auch unter den Namen „Deutsche Schule“, „11. Grundschule“ und „Osmangazi Grund- und Mittelschule“ bekannt.
Das Bauwerk wurde als Deutsche Schule für die Kinder deutscher Ingenieure und Architekten errichtet, die am Bau des Bahnhofs Haydarpaşa arbeiteten.
Das Bauwerk liegt im städtischen Denkmalbereich Rasimpaşa und ist im denkmalpflegerischen Bebauungsplan als „Fläche für Grundschuleinrichtungen“ ausgewiesen.
Die Immobilie ist in den Aufzeichnungen als „massive Schule mit Garten“ beschrieben.
Das Dach des Bauwerks ist in den genehmigten Restitutions- und Restaurierungsprojekten als „Terrassendach“ verzeichnet.

