Änderungen nach dem Bau
Der Bau wurde Ende des 16. Jahrhunderts zunächst als Moschee errichtet und von Paşmakçı Seyyid Ali Dede in eine Tekke umgewandelt.
Die Tekke bestand in der Bayrami-Melami-Linie; nach Paşmakçı Seyyid Ali Dede wurden seine Kinder, die demselben Orden angehörten, Postnischins.
Die Tekke ging an den Rumiyya-Zweig der Qadiriyya über.
Die Tekke wurde 1903 erneuert.
Nach 1925 wurde der Bau vermietet; heute wurde er weiterhin von seinen Erben genutzt.
Von der Tekke-Anlage sind bis heute vor allem der überwiegend als Wohnhaus genutzte hölzerne Meşruta-Bereich und eine kleine Hazire erhalten geblieben.
Besondere Merkmale
Die Tekke wurde auch unter den Namen „Paşmakçı-Ali-Dede-Tekke“ und „Küçük-Piyale-Tekke“ erwähnt.
Die Tekke bildete eine historische Übergangslinie zwischen dem Bayrami-Melami-Umfeld und dem Rumiyya-Zweig der Qadiriyya.
Der letzte Scheich der Tekke, Hafız Muhammed Cemaleddin Efendi, stand durch seine Ausübung des Zâkirbaşı-Amtes und durch die von ihm ausgebildeten Schüler in unmittelbarer Verbindung mit dem religiösen Musikmilieu Istanbuls.
Die Hazire wurde als eine Tekke-Hazire bezeichnet, die ins 17. Jahrhundert datiert.

