Änderungen nach dem Bau
Das Bauwerk wurde nicht als Schule, sondern als historisches Herrenhaus errichtet, das unter dem Namen „Ekrem-Bey-Herrenhaus“ bekannt war; 1958 wurde es von der Stiftung von Emine Tevfika Ayaşlı erworben.
Die Stiftung begann, das Gebäude ab dem Schuljahr 1964/1965 als „Private armenisch-katholische Grundschule Bomonti“ zu nutzen.
Nach dem 1979 eröffneten Gerichtsverfahren verwandelte sich das Bauwerk infolge des Verlusts der Rechte am Eigentum über lange Zeit in ein Schulgebäude, das die Stiftung als Mieterin auf ihrem eigenen ehemaligen Besitz nutzte; 1985 wurde das Eigentum auf die Gemeinde Ayaş übertragen.
1998 wurde der Unterricht auf Grundlage eines Mietvertrags fortgesetzt, und der Räumungsprozess von 1999 wurde durch gesellschaftliche Initiativen gestoppt.
2022 stellte das Verfassungsgericht eine Verletzung des Eigentumsrechts fest; mit der Rückgabe der Eigentumsurkunde des Bauwerks an die Stiftung gewann der Restaurierungs- und Erdbebenertüchtigungsprozess mit Stand 2025 an Dynamik.
2025 wurde für das Bauwerk ein Prozess zur Erdbebenertüchtigung, Restaurierung und Erneuerung der Infrastruktur eingeleitet; in derselben Erklärung wurde angegeben, dass das Bauwerk den Status eines historischen Denkmals 2. Grades besitzt.
Besondere Merkmale
Das Bauwerk ist auch unter dem Namen „Ekrem-Bey-Herrenhaus“ bekannt; im Umfeld der Schule wird die Bezeichnung „Bomonti Mıhitaryan“ weithin verwendet.
Sein auffälligster Aspekt ist, dass ein historisches Herrenhaus in ein Schulgebäude umgewandelt wurde und die Stiftung gezwungen war, in dem von ihr gekauften eigenen Gebäude viele Jahre lang Mieterin zu bleiben. Diese Geschichte macht das Bauwerk nicht nur in architektonischer Hinsicht, sondern auch in rechtlicher und gemeinschaftsgeschichtlicher Hinsicht zu einem Ausnahmefall.
Das Bauwerk wird heute nicht nur als Schulgebäude, sondern als Herrenhaus mit dem Status eines historischen Denkmals 2. Grades bewertet, das den Verfahren des Denkmalschutzrates unterliegt.

