Änderungen nach dem Bau
Die Schule, deren Grundstein 1845 gelegt wurde, wurde 1846 von Monsignore Hillerau, dem damaligen Vertreter des Vatikans, durch den berühmten Schweizer Architekten Gaspare Fossati errichtet.
Sie wurde zusammen mit der daneben befindlichen Saint-Esprit-Kathedrale als Internatsgymnasium für Mädchen errichtet.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie nach der Ausreise der französischen Nonnen aus dem Land zunächst als Ingenieurschule und später als Krankenhaus genutzt.
Mit der Gründung der Republik wurde die Struktur dem Türkischen Ministerium für Nationale Bildung übertragen und wird bis heute weiterhin für Bildungszwecke genutzt.
Im Jahr 2006, dem 150. Jahr der Struktur, und später 2010 durchlief sie Restaurierungs- und Renovierungsprozesse.
Besondere Merkmale
Die Schule, die zunächst nichtmuslimische Schülerinnen, alle als Internatsschülerinnen, unterrichtete, begann 1863 mit dem Interesse Sultan Abdülaziz’ auch muslimische Schülerinnen aufzunehmen.
Das Notre-Dame-de-Sion-Französische Gymnasium, das erste in unserem Land eröffnete Mädchengymnasium, wurde von „Filles de la Charité“ (Töchter der Nächstenliebe), einer weiblichen Ordensgemeinschaft, gegründet.
Afet İnan, Sabiha Gökçen und Ülkü Adatepe, die bekanntesten Adoptivtöchter Atatürks, wurden an dieser Schule ausgebildet.
Sie gehört zu den wichtigsten Beispielen des architektonischen Erbes Istanbuls aus dem 19. Jahrhundert.
Der Name der Notre-Dame-de-Sion-Schule setzt sich aus den französischen Wörtern „Notre Dame“, das „Jungfrau Maria“ bedeutet, und „Sion“, das den Namen Jerusalems im Alten Testament bezeichnet, zusammen.
Richtung
Gümrükçü İshak Ağa Moschee
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