Änderungen nach dem Bau
Die Mıhitaristen eröffneten erstmals 1811 in Kandilli eine Sommerschule. Als Fortsetzung dieser Schule wurde noch im selben Jahr auch in Beyoğlu eine Schule eröffnet, die jedoch wegen finanzieller Unmöglichkeiten 1816 geschlossen wurde.
Später fanden die Mıhitaristen in Beyoğlu ein geeignetes Gebäude, und 1825 wurde die Schule erneut eröffnet. Die auf einem dem Kloster gehörenden Grundstück in Beyoğlu errichtete Schule brannte 1839 vollständig ab.
Die Schule, die lange Zeit unter Gebäudeproblemen litt, zog 1866 nach Pangaltı in ein Gebäude mit weitläufigem Grundstück, das der Familie Kalpakçıyan gehörte.
Die Schule wurde im Zeitraum 1865–1866 auf das Gelände in Pangaltı verlegt; die Anlage nahm auf dem zusammen mit dem Gebäude erworbenen Grundstück dauerhaft Gestalt an.
Das Schulgebäude innerhalb der Anlage wurde nach dem Projekt von 1917 durch den Architekten Kegham Kavafyan erneuert.
Die veralteten Schul- und Klostergebäude wurden 1927 nach dem von Kegham Kavafyan gezeichneten Projekt neu errichtet.
Wegen des steigenden Bedarfs wurde dem Schulgebäude 1936 ein weiteres Stockwerk hinzugefügt.
Das Kirchengebäude auf dem Gelände wurde 1974 instand gesetzt.
Besondere Merkmale
Da die Schule von den Priestern des Mıhitaristenklosters gegründet wurde, ist sie unter den Armeniern auch unter dem Namen „Mıhıteryan-Gymnasium“ bekannt.
Die Anlage ist als Ganzes aus den Bestandteilen Schule, Kirche und Verwaltungsgebäude konzipiert.
Das Verwaltungsgebäude ist ein Massivbau; zwischen dem Verwaltungsgebäude und der Kirche besteht sowohl vom Innenraum aus als auch über das Eisentor in der Fortsetzung des seitlichen Gartens eine Verbindung.
Die Bauten der Anlage datieren in die Mitte des 19. Jahrhunderts; die Projekterneuerung des Schulgebäudes von 1917 und der Wiederaufbau von 1927 gehören zu den wichtigsten Eingriffen, die die architektonische Identität der Anlage bestimmt haben.
Innerhalb der Anlage wurden 1890 entlang der Straße Läden errichtet; dieser Anbau wurde zusammen mit den Schulbauten Teil derselben städtischen Fassadenkonzeption.

