Reşadiye Moschee

Reşadiye Moschee

Baujahr
1909
Auftraggeber
Sultan V. Mehmed Reşad
Architekt
Unbekannt
Standort
Pendik
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Änderungen nach dem Bau

  1. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts lebten – abgesehen von Beamten – keine muslimischen Einwohner in den Regionen Pendik und Kartal. Aus diesem Grund wurde dort auch keine Moschee errichtet. Doch um dem wachsenden Bedarf der zunehmenden muslimischen Bevölkerung gerecht zu werden, wurde während der Regierungszeit von Sultan Abdülhamid II. im Jahr 1908 beschlossen, eine Moschee in der Region zu errichten. Aufgrund politischer Ereignisse wurde die Moschee jedoch schließlich im Namen von Sultan V. Mehmed Reşad errichtet

  2. Die Moschee wurde durch den Anbau von Stahlbetonelementen über ihre ursprüngliche Mauerwerksstruktur hinaus erweitert

  3. Im Jahr 1991 wurde die Moschee durch einen Beschluss des Mufti-Amtes von Pendik in „Hilmi Abbas Paşa Moschee“ umbenannt

  4. Im Zuge von Restaurierungsarbeiten wurden die nachträglich hinzugefügten Stahlbetonteile entfernt und versucht, das Gebäude in seinen Originalzustand zurückzuführen.

Besondere Merkmale

  • Sie ist die letzte Selâtin-Moschee, die in Istanbul erbaut wurde

  • Die Moschee trägt den Namen von Sultan V. Mehmed Reşad und wurde auch in seiner Regierungszeit errichtet

  • Das Gebäude ist zweigeschossig konzipiert: mit einem Erdgeschoss und einem Obergeschoss

  • Die Mauern der Moschee bestehen aus einem Mauerwerk aus Naturstein

  • Über dem Eingangsportal der Moschee befinden sich kalligrafische Inschriften in der Schriftart „Celi Sülüs“, angefertigt von dem Kalligraphen Ömer Vasfi Efendi.

  • Im Innenhof der Moschee befindet sich die Inschrift eines heute nicht mehr vorhandenen Brunnens

  • Im Inneren der Moschee befinden sich ein gewebter Teppich mit Mihrab-Muster, Leuchter aus Messing sowie bedeutende Reliquien wie das Barthaar des Propheten Muhammad s.a.v. (Sakal-ı Şerif)

  • Die Moschee zählt zu den letzten Beispielen der osmanischen Architektur und ist in T-Form angelegt

  • Das Minarett der Moschee befindet sich an der nordwestlichen Ecke, und das Dachsystem des Gebäudes besteht aus einer Holzkonstruktion mit einem Walmdach.

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