In ihrer ersten Bauphase war die Tekke als Holzbau angelegt; nach dem Hoca-Paşa-Brand wurde sie mit den von Musa Safveti Pascha hinterlassenen Mitteln durch seinen Bruder Mustafa Efendi in Steinbauweise neu errichtet.
1926 endeten die Tariqah-Aktivitäten; die anschließenden Nutzungen mit verschiedenen Funktionen führten im Grundriss und in den architektonischen Eigenschaften des Baus zu umfassenden Veränderungen und Verlusten.
Der Eintrag in der Stiftungsurkunde zeigt, dass zur Tekke Einheiten wie Moschee, Bibliothek, Hamam, Küche, Stall, Meşruta und Abdesthane gehörten; im Laufe der Zeit verschwand ein Teil dieser Einheiten.
Der Bau wird heute von einer zivilgesellschaftlichen Organisation genutzt.
Hervorstechende Merkmale:
Auch die Bezeichnung „Safvet-Pascha-Tekke“ wurde verwendet.
Als Dergah des Khalidiyya-Zweigs der Naqshbandiyya gehört sie zu den bedeutenden Khalidi-Zentren in Istanbul.
Zur Tekke gehörten eine Moschee und eine kleine, vor allem aus Handschriften bestehende Bibliothek.
Da nach den Stiftungsbedingungen im Garten keine Bestattungen vorgenommen werden durften, besitzt sie keine Hazire.
Die Anlage ist als eine Gruppe von Einheiten konzipiert, die innerhalb eines Häuserblocks einen Hof umgeben; sie liegt im Bereich der Orhaniye-Straße, der İbn-Kemal-Straße, der Safvetipaşa-Gasse und der Ebüssuûd-Straße.