Änderungen nach dem Bau
Sie wurde von Şah-i Huban, einer der Gemahlinnen Sultan Murads III., zusammen mit der daneben befindlichen Türbe errichtet.
Bis zum Gesetz zur Vereinheitlichung des Unterrichts von 1924 wurde sie weiterhin für Bildungszwecke genutzt.
Das Gebäude stand eine Zeit lang leer und erhielt nach einer ernsthaften Einsturzgefahr durch die Restaurierungsarbeiten von 1958 seine heutige Form.
Besondere Merkmale
Heute wird es als Schülerwohnheim für männliche Schüler genutzt.
Şah-ı Huban Hatun (Schah/Sultanin der Schönen), die Gemahlin Sultan Murads III., darf nicht mit Şah Sultan (Şah-ı Huban), der Tochter Sultan Selims I., verwechselt werden.
Die Schule besteht aus zwei Räumen, die jeweils mit einer Kuppel überdeckt sind. Diese Anordnung spiegelt Mimar Sinans Sommer-Winter-Plan für Osmanische Grundschulen wider.
Die unmittelbar neben der Schule befindliche Türbe ist die eigene Türbe der Stifterin Şah-ı Huban Hatun. Diese Türbe ist zusammen mit der Osmanischen Grundschule ein kleines und bescheidenes Werk innerhalb eines rechteckigen Hofes.
Osmanische Grundschulen ist die allgemeine Bezeichnung für Grundbildungseinrichtungen im Osmanischen Reich, in denen sowohl Jungen als auch Mädchen ab dem Alter von 4 Jahren mit der Grundbildung begannen.

