Änderungen nach dem Bau
Der Name der Kirche wird erstmals 1303 erwähnt; das Baudatum der Kirche reicht jedoch bis in die frühesten Perioden des Christentums zurück, und es ist bekannt, dass sie über einer Ayazma errichtet wurde.
Das Bauwerk wurde bis zur Eroberung Istanbuls als Zentralkathedrale der Genuesen genutzt, die Galata in ihrer Hand hielten.
Mit der Eröffnung einer kleinen Schule in ihrem Bestand im Jahr 1628 verwandelte sich die Baugruppe in ein Areal; beim Brand von 1660 brannte sie vollständig aus und wurde zerstört.
1677 ließ der französische Botschafter Marquis de Nointel die Kirche wieder errichten, nachdem er von Sultan Mehmed IV. die erforderlichen Genehmigungen erhalten hatte.
Das historische Bauwerk, das 1696 und 1731 große Brände erlebte, wurde 1732 teilweise mit Spenden des französischen Königs Ludwig XV. restauriert.
Das Bauwerk, das zeitweise auch als Krankenhaus für österreichisch-ungarische Seeleute genutzt wurde, wurde 1882 zusammen mit der Schule innerhalb des Areals von österreichischen Lazaristen gekauft.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude restauriert und im europäischen Architekturstil umgestaltet; 1963 erhielt es zudem eine neue Innendekoration, indem die übermäßigen Verzierungen im Kircheninneren entfernt wurden.
Besondere Merkmale
Die Kirche gehört zur lateinisch-katholischen Kirche.
In der Mitte des Kirchenschiffs befindet sich eine Kuppel mit einer Taubendarstellung, die den Heiligen Geist symbolisiert.
In den Aufzeichnungen ist vermerkt, dass in der Schule innerhalb der Kirche, in der die historischen Wurzeln des benachbarten österreichischen St.-Georg-Gymnasiums gelegt wurden, sechs Sprachen unterrichtet wurden.
Einer kultischen Überlieferung zufolge wurde Irene, die als Schutzheilige Istanbuls gilt, enthauptet, und ihr Kopf wurde in die hiesige Ayazma geworfen.

